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Saline
Aigues-Mortes

Wenn Du alles nur noch durch die
rosarote Brille siehst…
Besuch Saline AIgues-Mortes

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Saline Aigues-Mortes
Wenn Du alles nur noch durch die rosarote Brille siehst…

Warum Du unbedingt in einen
der interessantesten Abgründe von
Frankreich hinabsteigen solltest

Besuch Saline AIgues-Mortes

Nützliche Infos

Ausflugstipp:
Saline von Aigues-Mortes – riesiges Gelände zur Salzherstellung in der Nähe von Montpellier und Nimes – pinkfarbene Salzseen – Besichtigung im kleinen Zug, per Rad und zu Fuß möglich – Heimat von vielen Flamingos und anderen Vogelarten – weitere Sehenswürdigkeit ist der Ort Aigues-Mortes

Lage Ort:
30220 Aigues-Mortes
Département Gard – Entfernungen (ca.) Montpellier 35 km, Nimes 40 km, Arles 50 km, Le Grau-du-Roi 6 km

Besuchszeit:
Je nach Besichtigungsart – Dauer Tour mit kleinem Zug 1 – 1,25h / keine Zeitbeschränkung zu Fuß oder mit Rad

Preis:
Je nach Besichtigungsart – z.B. Tarif für Besichtigung mit kleinem Zug 11,20 EUR für Erwachsene
Preisliste Aigues-Mortes Petit train

Annullierung Besuch durch die Saline aufgrund schlechter Wetterbedingungen?

Es kommt sehr selten mal vor, aber es kann sein, dass die Saline gezwungen ist, deinen Besuch zu annullieren. Und was dann? Wir zeigen Dir hier, wie wir uns den Eintrittspreis zurückerstatten lassen haben (inkl. Musterschreiben)

Weitere Informationen zur Saline findest Du auch hier:  Offizielle Webseite Saline Aigues-Mortes: 

Sehenswürdigkeiten Saline Aigues-Mortes Camargue

Hallo, wir sind Nic & Mika, 

In Südfrankreich leben wir schon seit ein paar Jahren und genießen noch jeden Tag. Besonders die herzliche und offene Art der Einheimischen, die spannende Landschaft und das fantastische französische Essen gefallen uns 🙂 Aus diesem Grund würden wir uns freuen, wenn wir Dir in unseren Blogartikeln das südfranzösische  Lebensgefühl näherbringen.

Artikel: Saline von Aigues-Mortes

Hier findest Du demnächst unser Video bei Youtube!

Youtube_Thumbnail_Saline_Aigues_Mortes
Youtube_Thumbnail_Saline_Aigues_Mortes

Blogartikel Saline Aigues-Mortes

Artikel: Gouffre de Padirac mit FAQ

Sehenswürdigkeiten Saline Aigues-Mortes Camargue

Wenn Du alles nur noch in rosa siehst …

Es ist kaum zu glauben. Und Du wirst bestimmt wirklich staunen, wenn Du das hörst. Weil das so eigentlich gar nicht zu uns passt. Und weil gerade wir ja wirklich viel unterwegs sind und uns wirklich selten mal eine gute Gelegenheit durch die „Lappen gehen lassen“. Aber okay, ich fange vielleicht erst einmal an zu erzählen 😉

Es war Anfang August und wir hatten – wie viele Franzosen um diese Zeit im Jahr – ein paar Tage frei. Innerhalb von Frankreich verreisen, wollten wir nicht da wir dafür eher ruhigere Zeiten bevorzugen. Die geselligen französischen Schulferien meiden wir zumeist. Aber unsere Stimmung war trotzdem gut. Einem entspannten südfranzösischen Sommerurlaub auf Balkonien mit gelegentlichen Ausflügen in die nähere Umgebung von Montpellier stand nichts mehr im Weg.

Alles rosa - Saline AIgues-Mortes
Sehenswürdigkeiten-Aigues-Mortes-Camargue

Lage Saline von Aigues-Mortes

Es wird endlich Zeit…

Unser Freund hatte ein paar Tage vorher bei einem gemütlichen Abendessen in einem kleinen Bistro vorgeschlagen, doch endlich einmal die Saline von Aigues-Mortes zu besichtigen Aufgrund der anstehenden Salzernte und die Aussicht auf wunderschöne pinkfarbene Salzgärten wurde der Vorschlag begeistert angenommen. All die Jahre hatten wir es nie geschafft, mal dorthin zu fahren. Dabei wohnen wir in Montpellier nur ca. 35 km entfernt. Vorbei fahren wir ständig oder sind in Le Grau-du-Roi und in La Grande-Motte, die nur wenige Kilometer entfernt liegen. Aber wir hatten es noch nie geschafft, am Firmengelände des renommierten südfranzösischen Salzherstellers „Baleine“ (deutsch: Wal) einfach mal zu stoppen.

Das Terrain liegt nicht direkt in der Ortschaft, sondern etwas außerhalb. Genauer gesagt, befindet es sich nah an der vielbefahrenen D62 (Route Départemental). Diese Straße wird auch als Route des Plages (Straße der Strände) bezeichnet. Sie verbindet u.a. einige Seebäder am Golfe du Lion auf einer Länge von etwa 20 km miteinander und beginnt bei Pèrols (Hérault) und endet bei Aigues-Mortes (Gard).

Gut zu wissen:

– Von Montpellier nach Aigues-Mortes sind es nur ca. 35km

– Nur wenige Kilometer entfernt, liegen die kleine Hafenstadt Le Grau-du-Roi und das hippe La Grande-Motte mit seinen spannenden Pyramidenbauten. Warum also nicht auch noch einen weiteren Abstecher unternehmen… 

– Du siehst einige Salzbecken bereits von der Straße – das Gelände der Saline liegt nah an der D62 zwischen Aigues-Mortes und Le Grau-du-Roi

Eintrittskarten & Optionen für Besuch in der Saline

Du hast die Auswahl…

Möglichkeiten Besuch Saline Aigues-Mortes

Die Eintrittstickets für unseren Besuch haben wir dann ein paar Tage im Voraus über das Internet reserviert. Erstaunt stellten wir fest, dass man auf der Seite der Saline sogar mehrere Optionen für seinen Besuch hatte.

Die Auswahl war hier zwischen einer Tour mit einer Touristen-Bimmelbahn (Petit Train), einer Entdeckungstour per Rad (Balade vèlo en liberté) oder zu Fuß (Balade pèdestre en liberté). Weil wir generell viel zu Fuß unterwegs sind, fiel die Auswahl nicht schwer. Eine weitere positive Überraschung war, dass der Eintrittspreis für einen Besuch überaus erschwinglich war. Die „teuerste“ Option war der Touristenzug mit ca. 11 EUR. Also alles im grünen Bereich 😉

Gut zu wissen:

– Wenn du die Saline von Aigues-Mortes besuchen möchtest, hast du die Wahl zwischen einem kleinen Touristenzug, zu Fuß und mit dem Rad.

– Aufgrund des begrenzten Platzangebotes in den Zügen wird in den Sommermonaten die Ticketreservierung besonders empfohlen

Morgenstund hat Salz im Mund …

Aufgrund der seit Tagen andauernden südfranzösischen Wärme (Canicule), hatten wir uns extra die Morgenstunden für unseren Besuch in der Saline ausgesucht. Tagsüber sieht man uns, wie viele Einheimischen, normalerweise nur in absoluten Ausnahmefällen auf der Straße hier. Da bevorzugen wir es dann doch klimatisierte Räume und erst abends ab 18/19 Uhr trifft man uns dann auch mal auf der Straße an.

Was sollte ich mitnehmen bei meinem Besuch in der Saline?

Eine gute Grundausstattung ist die halbe Miete

Dienstag morgens sollte es also nun endlich losgehen. Unser Freund, hat normalerweise eher die südfranzösische (Un-)pünktlichkeit für sich gepachtet. Aber er stand tatsächlich an diesem Morgen, zugegeben noch etwas zerknittert, pünktlich um 8h45 bei uns auf der Matte. Er sah zum Schießen komisch aus mit seinem riesigen Strohhut mit extra-breiter Krempe und ich musste mir das Lachen etwas verkneifen (Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich ihn später regelrecht um dieses scheussliche Accessoire beneiden würde).

Mika und ich hatten uns ebenfalls frei unter dem Motto „viel hilft viel“ mit einer Tube Sonnencreme mit extra-hohem UV-Schutz, Sonnenbrille, Cappies, einer Riesenflasche Wasser und Anti-Mückenschutz bewaffnet. Da wir viel laufen wollten, waren bequeme Klamotten und Schuhwerk natürlich ebenso wichtig. Unser Ausflugsabenteuer konnte also beginnen.

Unser Tipp!!!

Du solltest dich gut vorbereiten und besonders im Sommer gegen die südfranzösische Sonne und Mücken schützen – auf dem Gelände gibt es wenig Schutzmöglichkeiten und die bist viel in der Sonne (vor allem wenn du mit Rad oder zu Fuß unterwegs bist)

Ankunft & Parkplatzsituation Saline d'Aigues Mortes

Auch der Parkplatz sollte gut gewählt sein

Die Fahrtzeit von Montpellier nach Aigues-Mortes dauerte ca. 35 Minuten. Schon im Auto bekamen wir trotz der „relativ“ frühen Morgenstunde einen Vorgeschmack auf die Wärme. Es war gerade einmal 9h morgens und schon megawarm.  Oh je, da werden wir später wieder ganz schön ins Schwitzen kommen.

Schattenparkplatz Saline

Pünktlich zur Öffnungszeit der Anlage fuhren wir dann auch auf den bereits gut gefüllten Firmenparkplatz der Salins du Midi. Anscheinend waren wir nicht die einzigen, die schon ziemlich früh und motiviert aus dem Bett an diesem Morgen gefallen waren. Nachdem wir noch einen der letzten halbschattigen Parkplätze ergattert haben, ging es dann auch gleich schnurstracks, bewaffnet mit unserem E-Ticket, zur Boutique. Dort wurden wir sehr freundlich empfangen und bekamen eine pinkfarbene Sicherheitsweste ausgehändigt, die einer von uns während unseres Besuches der Saline tragen sollte. Im Anschluss ging es dann gleich weiter für uns zum Eingangskreuz.

Die Fahrtzeit von Montpellier nach Aigues-Mortes dauerte ca. 35 Minuten. Schon im Auto bekamen wir trotz der „relativ“ frühen Morgenstunde einen Vorgeschmack auf die Wärme. Es war gerade einmal 9h morgens und schon megawarm.  Oh je, da werden wir später wieder ganz schön ins Schwitzen kommen und uns demnächst beeilen durchzukommen.

Pünktlich zur Öffnungszeit der Anlage fuhren wir dann auch auf den bereits gut gefüllten Firmenparkplatz der Salins du Midi. Anscheinend waren wir nicht die einzigen, die schon ziemlich früh und motiviert aus dem Bett an diesem Morgen gefallen waren. Nachdem wir noch einen der letzten halbschattigen Parkplätze ergattert haben, ging es dann auch gleich schnurstracks, bewaffnet mit unserem E-Ticket, zur Boutique.  Dort wurden wir sehr freundlich empfangen und bekamen eine pinkfarbene Sicherheitsweste ausgehändigt, die einer von uns während unseres Besuches der Saline tragen sollte. Im Anschluss ging es dann gleich weiter für uns zum Eingangskreuz.

 

Gut zu wissen:

Wenn noch möglich, wähle im Sommer einen etwas schattigeren Parkplatz aus.  Wenn Du ein Ticket im Internet bereits erstanden hast, bekommst du in der Boutique eine pinkfarbene Sicherheitsweste fd

Erste Eindrücke vom Firmengelände der "Salin du Midi"

Und das haut Dich wirklich um…

Nach ein paar ersten erfolglosen Anläufen hat dann auch das Eingangsdrehkreuz seinen anfänglichen Widerstand aufgegeben und unser Weg auf das weite Salzproduktionsgelände war frei.

Ein kurzer kleiner Weg führte uns dann auch schon nach ein paar Minuten direkt zu unserem ersten visuellen Highlight. Rosa-zartbläulich schimmernde Salzbecken lagen vor uns. Die Augen konnten sich an diesen schönen Farbspiel nicht sattsehen und die Handykamera war unter Dauerbetrieb. Ständig hatte man das Gefühl noch ein weiteres, noch tolleres Foto knipsen zu müssen. Und man soll ja auf seine Gefühle bekanntlichermassen hören, oder?

Sehenswürdigkeiten in Camargue - Salzberge in der Saline

Direkt bei den ersten Salzfeldern mussten wir uns dann auch entscheiden, ob wir nun links oder rechts gehen wollten.

Links war aus der Entfernung die Silhouette der eindrucksvollen Stadtmauer von Aigues Mortes zu erkennen. Auf der rechten Seite zogen imposante Salzberge unsere Blicke auf sich..

Natürlich zog uns wie immer die Kleinstadt Aigues-Mortes besonders stark an. Aus diesem Grund liefen wir dann auch zuerst selbstverständlich in diese Richtung. Immer direkt an den pastellfarben, schillernden Salzseen entlang. Jede paar Meter wurde fleißig ein weiteres Foto der Souvenirsammlung hinzugefügt. In diesem Bereich waren wir um die Uhrzeit fast alleine. Nur vereinzelt kamen uns auch andere Besucher entgegen..

Auch unser Freund war sichtlich beeindruckend, obwohl er ein paar Jahre zuvor schon einmal hier war. Mit jedem Schritt kam das riesige Mauerwerk immer näher. Und die Vorfreude auf ein besonders schönes Bild mit Stadtmauer und pinken Salzseen stieg..

Nachdem dann der erste Fotohunger etwas gestillt war, sind wir nach einer kurzen Zeit zurück Richtung Weggabelung marschiert. Wir wollten schließlich auch noch zu den bereits lockenden Salzbergen (Camelles).

Gut zu wissen:

 

Bei Deinem Besuch hast Du natürlich ausreichend Gelegenheit Fotos zu knipsen. 

Salzproduktion

Interessante Einblicke in die Salzproduktion

Nachdem wir die erste Gabelung überquert hatten, änderte sich die Umgebung etwas. Es wurde etwas lebendiger, denn hier waren schon wesentlich mehr Besucher unterwegs. Aus der Distanz waren immer wieder große LKWs erkennbar, die schwerbeladen, das riesige Gelände überquerten. Achso, deshalb auch die auffälligen Sicherheitswesten.

In diesem Abschnitt informierten uns dann auch die ersten interessanten Schautafeln über die Salzherstellung in Aigues-Mortes.

Dabei erfuhren wir das die Produktion von Salz in der urwüchsigen Camargue schon bereits seit der Antike existiert.

Und das verbundene Fachwissen über die einzelnen Herstellungsprozess von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Die Saline in ihrer heutigen Form existiert auch bereits seit 1856. Wow, solange schon. Damit hatte ich jetzt nicht gerechnet. Auf sage und schreibe 8.000 Hektar erstreckt sich die Gesamtfläche. Das ist wohl etwas größer als Paris.

Nach der ersten Gabelung, änderte sich die Umgebung etwas. Es wurde etwas lebendiger, denn hier waren schon wesentlich mehr Besucher unterwegs. Aus der Distanz waren immer wieder große LKWs erkennbar, die schwerbeladen, das riesige Gelände überquerten. Achso, deshalb auch die auffälligen Sicherheitswesten.

In diesem Abschnitt informierten uns dann auch die ersten interessanten Schautafeln über die Salzherstellung in Aigues-Mortes. Dabei erfuhren wir das die Produktion von Salz in der urwüchsigen Camargue schon bereits seit der Antike existiert.

Und das verbundene Fachwissen über die einzelnen Herstellungsprozess von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Saline in ihrer heutigen Form existiert auch bereits seit 1856. Wow, solange schon. Damit hatte ich jetzt nicht gerechnet. Auf sage und schreibe 8.000 Hektar erstreckt sich die Gesamtfläche. Das ist wohl etwas größer als Paris.

Für die Kiddies gab es auf unserem Weg dann einige Tafeln mit lustig-bunten Motiven, um den Kopf durchzustecken (wenn du eine Ahnung hast, wie man die bezeichnet, freue ich mich über deinen „heißen Tipp“ . Langsam und gemächlich näherten wir uns den schneeweißen Salzbergen. *zugegebenermaßen etwas schmutziger Schnee* Ich hatte den Eindruck, dass der pinke Farbton der Salzfelder immer intensiver wurde, umso näher wir dorthin kamen. Insgesamt gibt es wohl fast 50 Becken, von denen einige aber außer Betrieb sind.

Aus der Entfernung tauchten auch immer wieder große Laster auf, die dann auch wieder in einiger Entfernung verschwanden. Während wir hier so gemütlich durch die Gegend bummeln, wird natürlich an anderen Ecken der Saline unter Hochdruck ganz normal weitergearbeitet. Durch unsere pinkfarbige Weste sah man uns auch bereits aus der Entfernung.

Gut zu wissen:

 

Einige informative Schautafeln zeigen dir den Herstellungsprozess von Salz. Sehr interessant.  

Aufstieg auf die Salzberge (camelles)

Ein wirkliches Highlight unseres Besuches

Aigues-Mortes Salzberge

Mittlerweile hatten wir auch schon einige Mal einen vollbesetzten „petit train“ gekreuzt. Bereits vom Weitem sahen wir, dass dieser auch an den von uns angestrebten Salzbergen hielt. Und das im Anschluss eine Menschenmenge die im französischen als Camelles bezeichneten Hügel hochstieg. Wenn man einigen anderen Internetquellen glauben darf, sind diese Berge wohl an die 20m hoch und enthalten an die 60.000 Tonnen Salz. Ohlala…

 

Als wir ebenfalls am Fuße angekommen waren, fuhr gerade mal wieder eine Bimmelbahn mit einigen Familien und anderen Touristen vor. Wir warteten noch einen kurzen Augenblick unten ab, um dann ganz in Ruhe dort hoch- und wieder hinunter zustiefeln. Oben angekommen bot sich dann auch ein unglaublich toller 360° Grad Ausblick auf das Salinengelände mit den vielen Salzbecken. In der Ferne sah man natürlich auch die Festungsmauer von Aigues-Mortes. Bei Deinem Besuch solltest Du hier unbedingt auch hochsteigen, denn es lohnt sich wirklich!

Gut zu wissen:

 

Ein Highlight des Besuches der Saline ist der Aufstieg auf die Salzberge – toller Ausblick auf die Umgebung und Aigues-Mortes

Ende des Besuchs der Saline - Souvenirshop

Wer hat an der Uhr gedreht...?

Nachdem wir dann am Boden wieder gut angekommen sind, stellten wir erstaunt fest, dass wir schon ziemlich lange in der Saline unterwegs waren. Die Zeit ging echt schnell rum, da es auch sehr interessant hier war. Es war bald schon Mittag. Die Sonne wurde immer unangenehmer und intensiver. Spätestens da war der Moment, wo ich unserem Freund gerne seinen schicken Schlapphut stibitzt hätte. Das fand er übrigens sehr lustig, als ich ihm das eingestand.

 

Wer hat an der Uhr gedreht

Mika wollte dann noch mal etwas weiter entlang der Salzbecken laufen. Ich dagegen war erst gar nicht motiviert. Ein Glück ließ ich mich dann aber doch noch überzeugen. Denn die hinteren Salzfelder waren noch um einiges farbintensiver als die vorderen Richtung Ortschaft. Es war einfach unglaublich schön dieses aufregende Farbspiel.

Und natürlich wurde dann die Handykamera auch das eine oder andere Mal zusätzlich gezückt. Nach einer Zeit entschieden wir uns dafür, langsam, aber sicher den Rücktritt anzutreten. Die Sonne war uns einfach zu stark.

So gingen wir dann den gleichen Weg wieder zurück zum Ausgang. Mittlerweile waren hier schon einige mehr Leute unterwegs als morgens bei unserer Ankunft. Und natürlich sind wir auch dem kleinen Zug noch mehrmals begegnet. Am Ein-/Ausgangskreuz hatten wir dann nochmals kleinere technische Probleme beim Hinausgehen. Nach mehr als 3 Stunden standen wir dann wieder, zugegeben etwas erschöpft, auf dem großen Firmenparkplatz. Unser Freund hatte sich noch mit ein paar Salz-Souvenirs aus der kleinen Firmenboutique eingedeckt. Dort hatten wir auch die „schicke“ rosa Sicherheitsweste wieder abgegeben und Wassernachschub organisiert.

Nachdem wir dann am Boden wieder gut angekommen sind, stellten wir erstaunt fest, dass wir schon ziemlich lange in der Saline unterwegs waren. Die Zeit ging echt schnell rum, da es auch sehr interessant hier war. Es war bald schon Mittag. Die Sonne wurde immer unangenehmer und intensiver. Spätestens da war der Moment, wo ich unserem Freund gerne seinen schicken Schlapphut stibitzt hätte. Das fand er übrigens sehr lustig, als ich ihm das eingestand.

Mika wollte dann noch mal etwas weiter entlang der Salzbecken laufen. Ich dagegen war erst gar nicht motiviert. Ein Glück ließ ich mich dann aber doch noch überzeugen. Denn die hinteren Salzfelder waren noch um einiges farbintensiver als die vorderen Richtung Ortschaft. Es war einfach unglaublich schön dieses aufregende Farbspiel.

Und natürlich wurde dann die Handykamera auch das eine oder andere Mal zusätzlich gezückt. Nach einer Zeit entschieden wir uns dafür, langsam, aber sicher den Rücktritt anzutreten. Die Sonne war uns einfach zu stark.

So gingen wir dann den gleichen Weg wieder zurück zum Ausgang. Mittlerweile waren hier schon einige mehr Leute unterwegs als morgens bei unserer Ankunft. Und natürlich sind wir auch dem kleinen Zug noch mehrmals begegnet. Am Ein-/Ausgangskreuz hatten wir dann nochmals kleinere technische Probleme beim Hinausgehen. Nach mehr als 3 Stunden standen wir dann wieder, zugegeben etwas erschöpft, auf dem großen Firmenparkplatz.

Unser Freund hatte sich noch mit ein paar Salz-Souvenirs aus der kleinen Firmenboutique eingedeckt. Dort hatten wir auch die „schicke“ rosa Sicherheitsweste wieder abgegeben und Wassernachschub organisiert.

Gut zu wissen:

 

Bei unserem Besuch stellten wir erstaunt fest, dass die „hinteren“ (Richtung Meer) liegenden Salzbecken noch einiges intensiver rosafarben waren, als die vorderen (Richtung Aigues-Mortes). Wenn du also noch motiviert bist, laufe noch etwas weitere Richtung Meer.

 

Am Ende des Besuches solltest Du natürlich deine Sicherheitsweste wieder abgeben und kannst noch in der Boutique ein paar Souvenirs mitnehmen. 

Fazit Besuch Saline d'Aigues-Mortes

Ein wirklicher sehenswerter und informativer Ausflug. Vor allem die Farbe des Wassers hinterlässt wirklich einen Wow-Effekt. Da es im Hochsommer allerdings wirklich extrem warm ist, solltest du auf alle Fälle einen Besuch in den Morgenstunden bevorzugen.

Schlechtes Wetter im Paradies und Annullierung Besuch in der Saline?

Wie bekomme ich meine Tickets, im Fall einer Annullierung meines Besuches durch die Saline von Aigues-Mortes, zurückerstattet?

Schlechtes Wetter im Hochsommer in Südfrankreich? Kommt nicht oft vor, kann aber…. Unser Besuch Anfang September 2022 wurde seitens der Saline annulliert, da die Anlage aufgrund von starken Regenfällen teilweise unter Wasser stand. Die Annullierung ist also vollkommen verständlich! Wenn es tatsächlich hier mal in der Zeit regnet, dann richtig 😉

Unsere erste Reaktion war natürlich, dass wir uns das Geld für unsere über das Internet gekauften Tickets vor Ort zurückholen wollten bzw. die Tickets umtauschen wollten. Allerdings wurden wir vor Ort abgewiesen und gebeten, eine Rückerstattung per Email anzufordern. Vielleicht bist du in einer ähnlichen Situation? Für diesen Fall posten wir dir im Anschluss unsere Email als Mustertext. Du kannst diese dann mit deinen Daten anpassen.

Wichtig: Folge den Anweisungen der Saline im Falle einer Annullierung. Wir stehen in keinem Kontakt zu dieser und können dir keine Garantie dafür geben, dass unser Weg auch in deinem Fall der richtige ist. Wenn allerdings die Saline eine kurze Email mit deinen Daten benötigt, kannst Du dich gerne bei uns bedienen. Du solltest natürlich auch deine E-Tickets der Email hinzufügen.

PS: Nach ein paar Tagen hatten wir dann auch unser Geld (ohne weitere Kontaktaufnahme durch die Saline) auf unserem Konto.

Saline Aigues-Mortes FAQ

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Anfahrt AIgues-Mortes
Anfahrt
Aigues-Mortes
Besuch Saline AIgues-Mortes
Besuch
Saline

Anfahrt Aigues-Mortes

Aigues-Mortes liegt im Süden von Frankreich, am Rande der Camargue- Von Montpellier benötigst Du ca. 40 Minuten mit dem Auto für die Distanz.

Aigues-Mortes gehört schon zum Départment Gard, liegt aber nicht weit vom Départment Hérault entfernt.  

Ja in Aigues-Mortes gibt es auch einen Bahnhof. Mit dem regionalen Zug (TER) benötigst du zum Beispiel 45 Minuten nach Nimes. Wenn Du nach Montpellier möchtest, musst Du normalerweise zuerst nach Nimes und kannst von dort nach Montpellier weiterreisen. Die Dauer für diese Zugverbindung beträgt in etwa 1:15 Minuten.

Von Montpellier ist Aigues-Mortes ungefähr 35 km entfernt. Du benötigst ca. 40 Minuten um dort hinzukommen

Von Nimes nach Aigues-Mortes sind es ca. 45 km. Für diese Strecke benötigst Du in etwa 45 Minuten. 

Von Aigues-Mortes nach Avignon sind es ca. 80 km und Du benötigst etwas über eine Stunde mit dem Auto. 

Ja kein Problem. Du kannst mit deinem Wohnmobil anreisen und auf dem großen Parkplatz parken.

Besuch der Saline

Du solltest am Besten im Hochsommer hierher kommen. Ende Juli oder im August. Das ist kurz vor der Salzernte und das Wasser färbt sich besonders intensiv rosa.

Aus unserer Erfahrung empfiehlt es sich im Sommer aufgrund der starken Sonneneinstrahlung so früh am Morgen  wie möglich die Saline zu besichtigen. Gegen Mittag solltest Du dann eher schattigere Orte aufsuchen. 

Nur wenn du möchtest. Es gibt die Möglichkeit die Saline zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem kleinen Touristenzug zu besuchen. Die letztere ist natürlich die bequemste Methode und du kannst Dir alles gemütlich im Vorbeifahren anschauen.

Ja, auch mit dem Fahrrad kannst Du Deine Runden in der Saline von Aigues-Mortes drehen.

Ja, du kannst auch zu Fuß und ohne Führung in der Saline von Aigues-Mortes deine Runden drehen. 

Ja, das sollte ein fixer Bestandteil deines Besuchs in der Saline von Aigues-Mortes sein. Egal, ob du zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bist. Auch der kleine Touristenzug stoppt direkt vor den Salzbergen (auch als Camelles) bezeichnet. Von oben hast du einen tollen Ausblick auf die Saline und Aigues-Mortes. Unbedingt zu empfehlen!

Ja, die Festungsmauer von Aigues-Mortes ist von der Saline aus gut sichtbar. Du kannst sogar ziemlich nah dort dorthin gehen. 

Ja, die Festungsmauer von Aigues-Mortes ist sehr gut von der Saline aus sichtbar. Du kannst auch die Salzseen und Festungsmauer zusammen bildlich festhalten. Allerdings solltest Du hierfür am Besten eine gute Kamera haben.

Das Gelände ist riesig und dementsprechend kannst du auch während der Hauptferienzeit die Saline zu Fuß oder mit dem Fahrrad normalerweise ohne störende  Menschenmassen besichtigen. Dann kann es nur evtl. vor der Kasse und am Einlass eine Warteschlange geben. Wenn du allerdings mit dem kleinen Touristenzug fahren möchtest, solltest du schon rechtzeitig dein Ticket reservieren.  

Natürlich ist da in erster Stelle die Festungsmauer von Aigues-Mortes zu nennen. In Le Grau-du-Roi gibt es ein sehenswertes Meeresaquarium, dass du dir anschauen solltest. Wie wäre es mit einem Spaziergang oder Baden an einem der schönsten regionalen Strände – der Strand von Espiguette  (Le Grau du Roi)? Wenn Du Kinder hast, die z.B. Ponyreiten mögen, wirst du in Le Grau-du-Roi auf ein großes Angebot stoßen.  In der Ortschaft kannst du auch Katamaran fahren.

Schlechtes Wetter gibt es im Sommer sehr selten in Südfrankreich. Es kann aber tatsächlich mal sein 🙂 Wenn die Bedingungen allzu extrem sind und die Saline durch starke Regenfälle überflutet wird, kann es auch zu einer Annullierung deines Besuches kommen.  In diesem Fall kannst Du natürlich den gezahlten Ticketpreis Dir zurückerstatten lassen. Mehr hierzu: Rückerstattung_Ticket_Saline_Aigues-Mortes

Genaue Auskünfte kann dir da natürlich am Besten die Saline geben. Da solltest du dich am Besten direkt hinwenden. Wir haben keinen Kontakt mit der Saline und können dir da keine verbindliche Auskunft geben. 

Nur aus unserer Erfahrung: Als die Saline unseren letzten Besuch annulliert hat, konnten wir unsere Online-Tickets NICHT vor Ort umtauschen/auszahlen lassen. Wir wurden gebeten, die Rückerstattung per Email zu machen. Falls Dein Französisch vielleicht nicht ausreicht, findest Du auf unserer Seite unsere Email als Mustertext, den du gerne übernehmen und anpassen kannst. Innerhalb von nur ein paar Tagen wurde uns daraufhin (ohne weitere Mitteilung seitens der Saline) das Geld ohne Probleme zurückerstattet. Mehr hierzu: Rückerstattung_Ticket_Saline_Aigues-Mortes

Das solltest du auf alle Fälle direkt mit der Saline abklären. Wir können dir hier keine verbindliche Auskunft liefern. Aus unserer Erfahrung konnten wir unsere E-Tickets nicht gegen neue umtauschen, sondern nur eine Rückerstattung vornehmen lassen. Wenn Du zu einem anderen Zeitpunkt Dein Glück noch einmal versuchen möchtest, musst Du neue Tickets beziehen. Mehr Informationen findest Du hier: Rückerstattung_Ticket_Saline_Aigues-Mortes

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