Camargue Safari Blogbericht

Blogbericht

Spannende Abenteuer in der südfranzösischen Wildnis: Unsere erlebnisreiche Camargue-Safari

Unvergesslicher Ausflug in eine der schönsten Landschaften von Frankreich

Startort: Arles (Office de Tourisme)

Zeitpunkt: September 2023

Dauer Tour: 4 Stunden

Sprache: Englisch

Teilnehmeranzahl: 7 Personen + unser Guide

Bewertung: 

5/5
Youtube Camargue Safari
 

Unsere Empfehlung

Schau dir doch auch unser virtuelles Fotoalbum über unsere Camargue-Safari an.

Die beliebteste Camargue-Safari

Unsere Tourenempfehlung für Dich

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Nicole in Arles unterwegs

Kleine Stippvisite in Arles vor unserer Camargue-Safari

Startpunkt & Gruppengröße

Safari-Startschuss: Von Arles aus in die aufregende Landschaft der Camargue

Nicole in Arles unterwegs

Kleine Stippvisite in Arles vor unserer Camargue-Safari

Treffpunkt für unsere Safari-Tour war hinter dem Fremdenverkehrsbüro in Arles. Als wir dort eine Viertelstunde vor der vereinbarten Abfahrtszeit ankamen, stand schon etwas ungeduldig wartend eine 3-köpfige Familie mit einem etwa 8-9 Jahre alten blonden Jungen vor dem schwarzen, auf dem Bürgersteig geparkten mächtigen Landrover.

Wie es sich später herausstellen sollte, war die Familie aus Süddeutschland und zur Zeit im Urlaub in Arles. Nach ein paar Minuten gesellten sich noch weitere „Safaristen“ und unser Tourenguide Pierre zu uns. Mit von der Partie war auch noch ein smarter rothaariger Typ aus England und ein älterer Herr mit einem großen Schlapphut aus der Slowakei. Die Gruppengröße war also ideal: klein und gemütlich ;).

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Treffpunkt für unsere Safari-Tour war hinter dem Fremdenverkehrsbüro in Arles. Als wir dort eine Viertelstunde vor der vereinbarten Abfahrtszeit ankamen, stand schon etwas ungeduldig wartend eine 3-köpfige Familie mit einem etwa 8-9 Jahre alten blonden Jungen vor dem schwarzen, auf dem Bürgersteig geparkten mächtigen Landrover.

Wie es sich später herausstellen sollte, war die Familie aus Süddeutschland und zur Zeit im Urlaub in Arles. Nach ein paar Minuten gesellten sich noch weitere „Safaristen“ und unser Tourenguide Pierre zu uns. Mit von der Partie war auch noch ein smarter rothaariger Typ aus England und ein älterer Herr mit einem großen Schlapphut aus der Slowakei. Die Gruppengröße war also ideal: klein und gemütlich ;).

Komfort und Fahrzeugausstattung

Letzte Vorbereitungen für unsere Tour. Und los gehts....

Mika und unser Safari Mobil in der Camargue

Auf geht’s zu einer unvergesslichen Camargue-Safari im imposanten Landrover

Nachdem sich unser Guide Pierre kurz vorgestellt hat, kletterten wir – einer nach dem anderen – in das imposante offene Safari-Mobil. Zu viert saßen wir mit dem Engländer und dem älteren Herren uns gegenüber, im hinteren Teil des Landrovers auf der Rücksitzbank.

Die Sitze waren bequem, wesentlich komfortabler als ich mir im Vorfeld ausgemalt hatte. Die deutsche Familie saß nebeneinander auf der mittleren Rücksitzbank.

Damit wir unseren Tourenguide auch im hinteren Teil des Fahrzeugs gut hören konnten, war übrigens auf der linken hinteren Fahrzeugseite ein praktischer Mikroverstärker angebracht. Dieser erfüllte prima seinen Dienst und so war unser Tourenguide sehr gut im ganzen Geländefahrzeug zu hören. Und uns entging wirklich nichts von den interessanten Erzählungen unseres Guides.

Nachdem sich unser Guide Pierre kurz vorgestellt hat, kletterten wir – einer nach dem anderen – in das imposante offene Safari-Mobil. Zu viert saßen wir mit dem Engländer und dem älteren Herren uns gegenüber, im hinteren Teil des Landrovers auf der Rücksitzbank. Die Sitze waren bequem, wesentlich komfortabler als ich mir im Vorfeld ausgemalt hatte. Die deutsche Familie saß nebeneinander auf der mittleren Rücksitzbank.

Damit wir unseren Tourenguide auch im hinteren Teil des Fahrzeugs gut hören konnten, war übrigens auf der linken hinteren Fahrzeugseite ein praktischer Mikroverstärker angebracht. Dieser erfüllte prima seinen Dienst und so war unser Tourenguide sehr gut im ganzen Geländefahrzeug zu hören. Und uns entging wirklich nichts von den interessanten Erzählungen unseres Guides.
Mika und unser Safari Mobil in der Camargue

Auf geht’s zu einer unvergesslichen Camargue-Safari im imposanten Landrover

Die beliebteste Tour

Spannende Allrad-Camargue-Safari ab Arles

Abfahrt: Arles

Dauer der Tour: 4 Stunden

Angebotene Sprachen: Französisch, Englisch

Preis: ab 59 EUR

Weitere Merkmale: Sehr beliebte Safari: Schon mehr als 1.000 Bewertungen

Kurze Mini-Safari

Kurze Camargue-Safari ab Saintes-Maries-de-la-Mer

Abfahrt: Saintes-Maries-de-la-Mer

Dauer der Tour: 2 Stunden

Angebotene Sprachen: Französisch, Englisch, Italienisch

Preis: ab 50 EUR

Weitere Merkmale: Schon mehr als 290 Bewertungen

inkl. kleiner Gourmetpause

Halbtägige Camargue-Safari ab Le Grau-du-Roi

Abfahrt: Le Grau-du-Roi

Dauer der Tour: 3,5 Stunden

Angebotene Sprachen: Französisch, Englisch

Preis: ab 59 EUR

Weitere Merkmale: Bereits mehr als 275 Bewertungen

Stiere in der Camargue

Die Könige der Camargue – die Stierzucht hat eine lange Tradition in der Camargue

Stierzucht in der Camargue

Prestige und Anerkennung für die besten Stiere der Camargue

Und los ging unsere Fahrt von Arles in Richtung Saintes-Maries-de-la-Mer – der sogenannten Hauptstadt der Camargue. An besonderen Stellen legten wir dabei zahlreiche kleine informative Stopps ein. Beispielsweise hielten wir bereits das erste Mal kurz nach der Ortsgrenze von Arles, nicht weit von einer sogenannten Mas (Bezeichnung für einen Gutshof in Südfrankreich).

Auf der linken Seite, in unmittelbarer Nähe zu unserem Safari-Mobil stand dort, mitten in der wilden südfranzösischen Landschaft, ein steinerner schon etwas verwitterter Grabstein. Wir waren zugegebenermaßen etwas erstaunt, als unser Tourenführer uns erklärte, dass es sich hierbei um ein Stier-Denkmal handelt.
Stiere in der Camargue

Die Könige der Camargue – die Stierzucht hat eine lange Tradition in der Camargue

Und los ging unsere Fahrt von Arles in Richtung Saintes-Maries-de-la-Mer – der sogenannten Hauptstadt der Camargue. An besonderen Stellen legten wir dabei zahlreiche kleine informative Stopps ein. Beispielsweise hielten wir bereits das erste Mal kurz nach der Ortsgrenze von Arles, nicht weit von einer sogenannten Mas (Bezeichnung für einen Gutshof in Südfrankreich).

Auf der linken Seite, in unmittelbarer Nähe zu unserem Safari-Mobil stand dort, mitten in der wilden südfranzösischen Landschaft, ein steinerner schon etwas verwitterter Grabstein. Wir waren zugegebenermaßen etwas erstaunt, als unser Tourenführer uns erklärte, dass es sich hierbei um ein Stier-Denkmal handelt.

Er erzählte uns mit etwas stolz in der Stimme von der langen Tradition der Stierzucht in der Camargue. Es gibt dabei zahlreiche prestigeträchtige Wettbewerbe für Stiere in der Camargue (Cocarde d’Or, Course camarguaise usw.). Natürlich versteht es sich von selbst, dass es eine große Ehre für eine Manade (Stierzucht) ist, wenn ein eigenes Zuchttier hierbei erfolgreich ist. Legendären Stieren errichtet man dann sogar zu Ehren ein Denkmal (wie hier ja eindrucksvoll zu sehen war).

Wir leben ja schon seit einigen Jahren in Montpellier. Aus diesem Grund haben wir natürlich schon so einiges vorab über Stiere, Stierzucht und weitere Traditionen in der Camargue „aufgeschnappt“. Trotzdem war diese Camargue-Safari wirklich spannend für uns, denn unser Guide wusste noch so viel mehr zu erzählen. Gespannt hörten wir seinen interessanten Geschichten zu und stellten auch einige neugierige Fragen zur beeindruckenden Pflanzen- und Tierwelt der Camargue.

Flamingos Camargue

Eleganz und Anmut verbinden viele mit den wunderschön anzuschauenden Flamingos

Bekanntschaft mit rosa Flamingos

Flamingos gibts doch nur in unserem Zoo, oder?

Flamingos Camargue

Eleganz und Anmut verbinden viele mit den wunderschön anzuschauenden Flamingos

Natürlich folgten noch viele weitere ähnliche Stopps. An einem kleinen idyllischen Etang, nicht weit von Saintes-Maries-de-la-Mer entfernt, schlossen wir Bekanntschaft mit einer Gruppe von rosafarbenen Flamingos, die langsam und gemächlich durch das flache Wasser stapften.

Sie ließen sich tatsächlich nicht stören, als wir nicht ganz so weit von ihnen entfernt für unseren obligatorischen Stopp, anhielten. Das war schon erstaunlich, denn eigentlich sind Flamingos scheue Zeitgenossen, die sofort abhauen, wenn man sich nähert.

Natürlich folgten noch viele weitere ähnliche Stopps. An einem kleinen idyllischen Etang, nicht weit von Saintes-Maries-de-la-Mer entfernt, schlossen wir Bekanntschaft mit einer Gruppe von rosafarbenen Flamingos, die langsam und gemächlich durch das flache Wasser stapften.

Sie ließen sich tatsächlich nicht stören, als wir nicht ganz so weit von ihnen entfernt für unseren obligatorischen Stopp, anhielten. Das war schon erstaunlich, denn eigentlich sind Flamingos scheue Zeitgenossen, die sofort abhauen, wenn man sich nähert.

Flamingo-Power

Für alle (Touren-)Fälle gerüstet

Unser pfiffiger Safari-Guide war bestens ausgestattet und zog ein kompaktes Fernglas aus seiner hellbraunen, etwas abgenutzten Leder-Tasche. Mit einer feierlichen Handbewegung reichte er es an uns weiter.

So konnten wir die restliche Distanz auch noch überbrücken und wirklich hautnah die gezielte Futtersuche und Gefiederpflege der rosagefiederten Kameraden verfolgen. Faszinierender Augenblick! Besonders der kleine Junge strahlte begeistert und trippelte ganz aufgeregt von einem Bein aufs andere. Vermutlich hatte er bis dahin Flamingos nur im Zoo erlebt.

Unser pfiffiger Safari-Guide war bestens ausgestattet und zog ein kompaktes Fernglas aus seiner hellbraunen, etwas abgenutzten Leder-Tasche. Mit einer feierlichen Handbewegung reichte er es an uns weiter.

Einige unserer Safari-Gruppe nutzen die Gelegenheit und verschwanden für eine kurze Zeit in der naheliegenden Arena von Saintes-Maries zu einem Jungbullen-Wiegen. Wir hatten leider andere (biologische) Aktivitäten auf dem Programm, die sich nicht so einfach verschieben ließen 😉

Und danach war es leider zu spät. Okay, dann chillen wir halt noch ein paar Minuten bis zur Weiterfahrt am Strand von Saintes-Maries-de-la-Mer.  Nach unserer Rückkehr am Auto stieg dann doch schon etwas der Neid in uns auf, als uns die anderen begeistert ihre Fotos aus der Arena zeigten. Na gut, dann halt das nächste Mal.

Was gab es noch zu entdecken bei unserer Camargue-Safari?

Wenn andere Bedürfnisse eine stärkere Priorität erfordern als das Safari-Programm

Zur Halbzeit unseres kleinen Streifzugs durch die wilde Camargue erreichten wir – die sogenannte Perle der Camargue – Saintes-Maries-de-la-Mer. Hier hatten wir dann etwas Zeit, um die kleine Ortschaft auf eigene Faust zu entdecken.

Einige unserer Safari-Gruppe nutzen die Gelegenheit und verschwanden für eine kurze Zeit in der naheliegenden Arena von Saintes-Maries zu einem Jungbullen-Wiegen. Wir hatten leider andere (biologische) Aktivitäten auf dem Programm, die sich nicht so einfach verschieben ließen 😉

Und danach war es leider zu spät. Okay, dann chillen wir halt noch ein paar Minuten bis zur Weiterfahrt am Strand von Saintes-Maries-de-la-Mer.  Nach unserer Rückkehr am Auto stieg dann doch schon etwas der Neid in uns auf, als uns die anderen begeistert ihre Fotos aus der Arena zeigten. Na gut, dann halt das nächste Mal.

Zur Halbzeit unseres kleinen Streifzugs durch die wilde Camargue erreichten wir – die sogenannte Perle der Camargue – Saintes-Maries-de-la-Mer. Hier hatten wir dann etwas Zeit, um die kleine Ortschaft auf eigene Faust zu entdecken.

Einige unserer Safari-Gruppe nutzen die Gelegenheit und verschwanden für eine kurze Zeit in der naheliegenden Arena von Saintes-Maries zu einem Jungbullen-Wiegen. Wir hatten leider andere (biologische) Aktivitäten auf dem Programm, die sich nicht so einfach verschieben ließen 😉

Und danach war es leider zu spät. Okay, dann chillen wir halt noch ein paar Minuten bis zur Weiterfahrt am Strand von Saintes-Maries-de-la-Mer.  Nach unserer Rückkehr am Auto stieg dann doch schon etwas der Neid in uns auf, als uns die anderen begeistert ihre Fotos aus der Arena zeigten. Na gut, dann halt das nächste Mal.

Halbwilde Camargue-Pferde

Von der Natur bestens ausgestattet.... wilde Camargue-Pferde

Camargue Safari Wildpferde hautnah

Die berühmten Wildpferde der Camargue

Beeindruckend waren auch mehrere kurze Halte, um die berühmten Camargue-Pferde zu beobachten. Teilweise konnten wir uns ihnen sogar nähern und streicheln. Man merkte, dass Pierre ein absoluter Pferdefan und wieder ganz in seinem Element war.

Er erzählte beispielsweise, dass der Körperbau dieser speziellen Camargue-Pferderasse optimal an die äußeren kargen Bedingungen der Camargue angepasst ist. Ha, da sieht man wieder, dass die Natur alles so einrichtet, wie es gebraucht wird.

Das Camargue-Pferd wird übrigens halbwild gezüchtet und ist ein widerstandsfähiges, kräftig und kompakt gebautes Pferd mit einem Stockmaß bis zu 1,50m. Da schlug das Herz eines Pferdeliebhabers gleich noch mal schneller 😉

Beeindruckend waren auch mehrere kurze Halte, um die berühmten Camargue-Pferde zu beobachten. Teilweise konnten wir uns ihnen sogar nähern und streicheln. Man merkte, dass Pierre ein absoluter Pferdefan und wieder ganz in seinem Element war.

Er erzählte beispielsweise, dass der Körperbau dieser speziellen Camargue-Pferderasse optimal an die äußeren kargen Bedingungen der Camargue angepasst ist. Ha, da sieht man wieder, dass die Natur alles so einrichtet, wie es gebraucht wird.

Das Camargue-Pferd wird übrigens halbwild gezüchtet und ist ein widerstandsfähiges, kräftig und kompakt gebautes Pferd mit einem Stockmaß bis zu 1,50m. Da schlug das Herz eines Pferdeliebhabers gleich noch mal schneller 😉

Eins der spannenden Highlights zum Schluss unserer Tour

Domaine de Méjanes und der Etang de Vaccarés

Naturparadies in der Camargue - Etang de Vaccares

Gegen Ende unserer spannenden 4stündigen Camargue-Safari erwartete uns noch ein ganz besonderer Halt: der Etang de Vaccarés. Hierbei handelte es sich um einen der grössten Lagunenseen der Camargue mit ca. 65km².

Gleich in unmittelbarer Nähe zu dem Etang liegt übrigens die Domaine de Méjanes, Hierbei handelt es sich um einen Naturpark des bekannten südfranzösischen Paul Ricard (ja genau der mit dem leckeren Pastis).

Natürlich sind wir hier nicht mit dem kleinen touristischen Zug (Le petit train de Méjanes) unterwegs. Wir hatten allerdings jede Menge Spaß am Ufer des Sees als Pierre uns einige interessante Infos über den Etang de Vaccarès, die Domaine de Mèjanes und die nähere Umgebung verraten hat. Ein wirklich magischer Ort!!
Gegen Ende unserer spannenden 4stündigen Camargue-Safari erwartete uns noch ein ganz besonderer Halt: der Etang de Vaccarés. Hierbei handelte es sich um einen der grössten Lagunenseen der Camargue mit ca. 65km².

Gleich in unmittelbarer Nähe zu dem Etang liegt übrigens die Domaine de Méjanes, Hierbei handelt es sich um einen Naturpark des bekannten südfranzösischen Paul Ricard (ja genau der mit dem leckeren Pastis).

Natürlich sind wir hier nicht mit dem kleinen touristischen Zug (Le petit train de Méjanes) unterwegs. Wir hatten allerdings jede Menge Spaß am Ufer des Sees als Pierre uns einige interessante Infos über den Etang de Vaccarès, die Domaine de Mèjanes und die nähere Umgebung verraten hat. Ein wirklich magischer Ort!!
Naturparadies in der Camargue - Etang de Vaccares
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