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Urlaub Südfrankreich -

Entdecke die tolle Cote Vermeille in deinem Urlaub in Südfrankreich

Urlaub Südfrankreich – zum Beispiel an der schönen Côte Vermeille

Foto: N.R., Montpellier

Auf der Suche nach den schönsten Plätzen & besten Reisetipps

Urlaub Südfrankreich - Auf der Suche nach den schönsten Plätzen & besten Reisetipps

Urlaub in Südfrankreich – Das verspricht Sonne, Meer, leckeres französisches Essen und eine einzigartige Natur. Verbringe eine schöne, entspannte Zeit im schönen Süden. Auf dieser Seite findest Du nützliche Blogartikel, die Dir mehr verraten über südfranzösische Sehenswürdigkeiten, Wanderungen und andere Besonderheiten. 

 

Dein Rad ist kaputt und Du benötigst Tipps für die Reparatur Deines Fahrrads. Mika ist ein wahrer Technik-Freak und gibt Dir wichtige Infos.

Urlaub und Wandern in Südfrankreich – Am Pont du diable (Hérault)​

Wanderung: Les balcons de l’Hérault


-> Start- und Endpunkt Saint Jean de Fos, ca. 15 km


-> Relativ leichte Wanderung mit zumeist breiten Wanderwegen, außer ein etwas anstrengender Abstieg zum Schluss


-> Highlights: Aussichtsplattform („belvédère du berger“), Pont du diable/Les gorges de l’Herault, uralte typische Steingebäude, Weinberge, Kapelle

Urlaub und Wandern Südfrankreich - Am Pont du diable

Foto: Pont du diable und Gorges de l’Herault © N.R., Montpellier

Gerne möchte ich Dir von fantastischen Wanderung mit unserer internationalen Meetup-Gruppe im wunderschönen Hinterland von Montpellier erzahlen. Genauer gesagt waren wir in der Nähe von dem kleinen Örtchen St. Jean de Fos und dem bekannten Wallfahrtsort Saint Guilhem-le-Désert.

 

Wer dort schon einmal war, weiß wie schön es dort ist und welch beeindruckende Landschaft einem sich dort bietet. Die Gorges de l’Herault (Schluchten des Herault) sind einfach wunderschön anzusehen. Ich freue mich schon wieder sehr auf den Sommer, wenn man dort herrlich Kanu fahren kann (empfehlenswert!!).

Foto: Pont du diable und Gorges de l’Herault © N.R., Montpellier

Eine super Ausblick auf die Dächer von Saint Guilhem hat man von einer hohen Plattform (ich glaube, die hieß „belvédère du berger“). Genial!! Da schmeckt das mitgebrachte Picknick gleich doppelt so gut ;)) Das Einzige, was etwas anstrengender war, war der etwas steile Abstieg hinunter zum Pont du diable. Aber langsam, gemächlich und vielleicht mit Stöcken geht das dann auch ganz gut.

 

Unten am Wasser angekommen, gab es dann noch einen kleinen „Steinehüpf“-Wettbewerb (Kennst du das? Bzw. heisst das so?). War jedenfalls sehr lustig. Und natürlich darf der gemütliche Umtrunk zum guten Abschluss nicht fehlen. Hierfür waren wir dann wieder in der schön anzusehenden kleinen (Töpfer-)Ortschaft Saint-Jean-de-Fos

 

Fazit: Sehr empfehlenswerte Wanderung mit fantastischen Ausblicken in einer wunderschönen Landschaft. Das läßt jedes Wandererherz höher schlagen

Urlaub und Wandern Südfrankreich - Am Pont du diable

Wandern in Südfrankreich – Cirque de Navacelles (Hérault)

Cirque de Navacelles: 

Beeindruckend große Schlucht, Ähnlichkeit mit Grand Canyon (natürlich kleiner), durch Erosion entstanden 
Lage: Herault (Südfrankreich), südlich des Zentralmassivs, im Tal ist die Ortschaft Navacelles
Besonderes Highlight: Les Moulins de la Foux (Mühlen de la Foux).
 
Urlaub-in-suedfrankreich-cirque-de-navacelles

Foto:  Cirque de Navacelles, © N.R., Montpellier

Ausflugsbeschreibung:

Niemals zuvor habe ich so eine beeindruckende tolle Landschaft gesehen. Eine Schlucht, deren Form etwas an ein Amphitheater erinnert und die ein Fluss tief in das Massiv gegraben hat. Aus diesem Grund waren wir dann auch erst einmal alle bei unserer Ankunft sprachlos.

 

Ein weiteres Highlight unserer Wanderung war ein relativ kurzer und leichter Abstieg zur Mühle de la Foux (Moulins de la Foux, siehe Foto). Die alten Gebäude der Mühle aus Stein konnte man sogar betreten. Im Inneren gab es überall interessante Tafeln mit Informationen über die Entstehungsgeschichte der Mühle und der Schlucht.

 

Fazit: Einer unserer schönsten Wanderungen überhaupt mit einer traumhaften Landschaft. Unbedingt anschauen !!!

 

Foto:  Cirque de Navacelles, © N.R., Montpellier

Urlaub in Südfrankreich – Mit dem Zug nach Frankreich​

Stand: 2019 – Wir nehmen keine Gewähr für Änderungen

5 einfache Tipps für Deine Reiseplanung mit dem Zug nach Südfrankreich 

 

Du planst Deinen Urlaub im schönen (Süd-)Frankreich… – Du möchtest entspannt reisen? – Lange Autofahrten mit nervigen Staus magst Du nicht? – Flugreisen versuchst Du so gut es geht zu vermeiden? – Du magst komfortabel reisen und Dir die schöne Landschaft ansehen? – Gerne sitzt Du entspannt im Zug mit einem guten Buch? 

 

Kannst Du eine oder mehrere Fragen mit „ja“ beantworten? Dann solltest du unbedingt mit dem Zug nach Südfrankreich reisen. In meinem Blog bekommst Du nützliche Informationen, wie Du entspannt mit der Bahn reist und Geld sparen kannst.

Warum soll ich also mit dem Zug nach Südfrankreich reisen?  

Aufgrund unserer Berufe sind wir viel unterwegs. Bei unseren Reisen zwischen Frankreich und Deutschland ziehen wir dabei immer den Zug vor. Das liegt vor allem an folgenden Gründen: 

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Im Zug durch Frankreich zu fahren, ist wesentlich stressfreier als im Auto. Die Reise im TGV ist komfortabel und angenehm. – Frankreich ist von der Fläche wesentlich größer als Deutschland. Dementsprechend muss man schon ziemlich weite Entfernungen zurücklegen, um von A nach B zu kommen. – Mit dem Auto ist es ziemlich teuer z.B. durch hohe Mautgebühren (Peage) auf französischen Autobahnen. Voilà, das sind aber nur einige gute Gründe mit dem Zug nach Südfrankreich zu reisen.

 

Nachfolgend geben wir Dir nun 5 gute Ratschläge für Deine Reiseplanung per Bahn 5 nützliche Tipps für eine kostengünstige und entspannte Reise mit dem Zug nach Südfrankreich.

 

 

Tipp 1. Vor deiner Buchung solltest Du unbedingt die Preise auf beiden Webseiten (Deutsche Bahn und SNCF) vergleichen. Während die Preise der Deutschen Bahn konstant sind (mal abgesehen von Frühbucherpreisen), orientiert sich beim SNCF die Preisermittlung nach Angebot und Nachfrage.

 

Das heißt, daß die Ticketpreise beim SNCF in der Hochsaison (Sommer, Weihnachten u.ä.) ein Vielfaches teurer sind als in der Zeit, in der weniger Reisen stattfinden. Vor allem solltest Du so früh wie möglich, Deine Tickets sichern. Kurzfristige Reiseplanungen können extrem teuer sein. 

 

 

Tipp 2. Es gibt eine direkte deutsch-südfranzösische Verbindung mit dem TGV (Frankfurt am Main – Marseille bzw. Marseille – Frankfurt am Main) Es gibt eine direkte deutsch-südfranzösische Verbindung pro Tag, die im Vergleich zu anderen Zügen meist wesentlich kostengünstiger ist.

 

Dieser TGV fährt um ca. 14h in Frankfurt los und kommt gegen 22h in Marseille an. Haltepunkte in Deutschland sind Frankfurt, Mannheim, Karlsruhe und Baden-Baden. Haltepunkte in Frankreich sind Straßburg, Mühlhausen,Besançon, Chalon-sur-Saône, Lyon, Avignon, Marseille.

Tipp 3 –  Zerlege bei Deiner Planung lange Strecken in einzelne Teilstrecken und vergleiche die Preise. Bei Langstrecken solltest Du prüfen, ob die Preise für einzelne Teilstrecken günstiger sind, als wenn Du die gesamte Strecke auf einmal buchst. 

Hier mal ein kurzes Beispiel: Angenommen, Du willst von Valence nach Frankfurt am Main fahren. Dann kannst Du zunächst  nachschauen, was Du für die gesamte Strecke Valence – Frankfurt zahlen würdest. 

Natürlich solltest Du dies auf beiden Internet-Seiten nachschauen, bei der Deutschen Bahn und auch auf der Seite der SNCF. 

Du recherchierst dann auch noch (wieder auf beiden Seiten), was die Teilstrecke von Valence  nach Lyon und der Teilabschnitt von Lyon nach Frankfurt kostet. Aus unserer Erfahrung kannst Du so in einigen Fällen auch einiges sparen.

 

 

Tipp 4. Frühzeitig Ticket buchen In den französischen Hochgeschwindigkeitszügen (TGV) gibt es übrigens ein begrenztes Platzangebot. 

Automatisch bekommst Du bei Deiner Buchung eine Sitzplatzreservierung (anders als in Deutschland!). Wenn alle Sitzplätze belegt sind, ist der TGV „complet“ (ausgebucht) und es ist nicht mehr möglich, in diesem Zug zu buchen.

Zu starken Reisezeiten kann es sein, dass Du an gewissen Tagen einfach nicht mehr reisen kannst, weil alle TGVs ausgebucht sind. 

 

 

Tipp 5. Etiketten mit Name und Adresse, Telefonnummer an Deinem Reisegepäck Ein wichtiger Punkt noch zum Schluss. Statte unbedingt sämtliches Reisegepäck mit Namensetiketten (Name und Telefonnummer) aus.

Das ist in französischen Zügen aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen Pflicht und wird auch kontrolliert. 

Ich hoffe, wir konnten Dir etwas bei Deiner Reiseplanung helfen. Wenn Du Fragen hast, freuen wir uns auf Deine Nachricht. 

Viele Grüße 

Nic 

Möchtest Du lieber mit dem Flugzeug nach Südfrankreich anreisen? Auf unserer Webseite findest Du viele gute Flugverbindungen und Infos.

 

Montpellier Flughafen – Flugverbindungen nach D, CH, AUT

Weitere interessante Links:

SNCF – Ouigo

Deutsche Bahn

Urlaub in Südfrankreich - gemütlich reisen im TGV

In den Urlaub nach Südfrankreich – Gemütlich im französischen TGV – Foto: stockvault

Alles Käse, oder was….?! Ausflug zum Käsekeller von Roquefort

Alles Käse oder was ?! 

Spontane Ideen sind eh die Besten… Wir lieben spontane Ausflüge und lassen uns gerne dabei auch etwas treiben. So war es dann auch bei einem Ausflug, als wir eigentlich schon auf dem Rückweg von Millau nach Montpellier waren. Wer schon einmal in Millau war, kann sich sicherlich vorstellen, dass der Weg hinauf aus dem Talkessel mit einem Wohnmobil etwas beschwerlicher war. 

 

Oben angekommen, fiel unser Blick kurz vor der Autobahn auf einen Wegweiser nach Roquefort. Als Käseliebhaber wurde keine Sekunden gezögert und spontan umdisponiert. Bienvenue à Roquefort – der perfekte Ort für Käseliebhaber So erreichten wir dann auch nach circa einer halben Stunde Fahrt das kleine Dörfchen Roquefort sur Soulzon, vollkommen motiviert, uns in die Geheimnisse der Käseherstellung einweihen zu lassen. 

 

Die Ortschaft liegt in einer tollen Landschaft, umgeben von hohen Felswänden und gehört zum Regionalen Naturpark Grands Causses im Département Aveyron. Nach einer schnellen Durchfahrt des Ortes mit dem Wohnmobil, haben wir dann doch beschlossen, auf dem großen, im Januar noch leeren Parkplatz vor dem Office de Tourisme, zu parken und zu Fuß unser Ziel anzusteuern. Auf dem kurzen Weg staunten wir nicht schlecht, als wir dort zahlreiche Käsereien sahen, die meistens auch besichtigt werden konnten.

Auf geht’s !!
Angekommen an der Kasse zum Eingang des Gewölbekellers, wurden wir sehr freundlich empfangen und waren erstaunt, dass eine Führung nur 6EUR pro Person kosten sollte. Na umso besser 😉
 

Zuerst wurden wir, durch einen kurzen, interessanten Film über das Unternehmen, auf die nachfolgenden Dinge eingestimmt. Anschließend führte man uns dann hinab in die etwas düsteren Kellergewölbe. 

Beim Abstieg wurde ich dann auch mal von einem kurzen Flauheitsgefühl in der Magengegend befallen, da die Luft dort schon anders war. Ohlala…. Mein Blick fiel auf Mika, der damit allerdings wohl keine Probleme hatte. Glücklicherweise ging das schlechte Gefühl dann nach kurzer Zeit schon wieder weg. 

 

 

Unsere Besucherführin war sehr kompetent, schilderte lebhaft die Geschichte der Käseherstellung und beantwortete freundlich die Fragen der sichtlich beeindruckten Leute. Mmmmhhh, so viel Käse an einen Ort…. 

 

Wir wurden durch die alten Gänge und Höhlen geführt und man zeigte uns, wie der Käse auf unterschiedlichen Etagen je nach Reifegrad gelagert wird. 

 

Es ist wahnsinnig beeindruckend, wenn man hört, dass es in dem Ort eine Vielzahl von unterschiedlichen Höhlen zur Lagerung gibt, die sich bis zu 2 Kilometer tief durch den Fels ziehen. 

 

Durch die unterschiedlichen Bedingungen erlangt der Roquefort eine leicht veränderte Ausprägung des Schimmels und damit auch seines Geschmacks. 

Durch große Glasscheiben hatte man einen guten Blick auf die sauber aufgereihten Käselaiber.

 

 

Und dann noch ein Highlight zum Abschluss. Natürlich hat man nach diesem Anblick dann besonders Lust, das ganze auch zu probieren. 

Gelegenheit dazu gab es dann auch zum Abschluss der Führung, als jedem Teilnehmer noch drei Stückchen Roquefort (unterschiedlichen Reifegrades) mit einem Stück Lebkuchen zur Degustation gereicht wurden. 

Bonne appetit!! 

 

 

Fazit: Sehr interessanter Ausflug, nicht nur für Käseliebhaber!

Südfrankreich – Meer, Strand & eine einzigartige Zeit – Côte Vermeille

Südfrankreich – Meer, Strand und eine einzigartige Natur – Das ist natürlich eine herrliche Kombination. So oft wie möglich, brechen wir mit unserem Oldschool-Wohnmobil zu interessante Tagestouren in Südfrankreich auf, immer auf der Suche nach schönen, neuen Orten. 

Immer der Sonne entgegen, an einem Mittwochmorgen … Der Himmel war grau und trüb über Montpellier. 

 

Da fiel die Entscheidung nicht schwer, einen Ausflug in (noch) südlichere Gefilde zu machen. Meteo France versprach in der Gegend um Perpignan einen strahlend blauen Himmel und angenehmen Sonnenschein. Für Montpellier zeigte das Wettersymbol dagegen für die nächsten Tage nur eine graue Wolke mit Regentropfen und Wind. Auf ging es also Richtung Grenze zu Spanien.

Wir lassen uns gerne treiben 

Meistens haben wir bei unserer Abfahrt nur eine grobe Richtung im Kopf und lassen uns etwas gerne treiben. Aber sicherlich kannst Du Dir vorstellen, dass es in Südfrankreich am Meer bzw. Strand zu dieser Jahreszeit  nicht viele geöffnete Campingplätze gibt. Somit wird dadurch das Reiseziel schon etwas eingeschränkt.

 

Auf der relativ leeren Autobahn gen Süden ging es an diesem Morgen wie so oft eher entspannt zu. Zudem können wir mit unserem „Oldie“  ja eh nur ganz gemütlich auf der rechten Spur fahren. Das ist aber für uns vollkommen okay, so kommt man wesentlich entspannter an. 

 

Nach ca. 3 Stunden kamen wir dann auch ganz relaxt an unserem Fahrziel an. Während der Fahrt haben wir spontan unser Ziel festgelegt. Unsere Wahl fiel auf Argèles-sur-mer – eine Kleinstadt am nördlichen Ende der wunderschönen Côte Vermeille.

 

Glücklicherweise haben wir auch dort auch relativ schnell einen tollen Campingplatz direkt an einem weiten Sandstrand gefunden. Erstaunt waren wir zudem, dass der bestens ausgestattete Campingplatz trotz der  kalten Jahreszeit ganz gut belegt war.

 

Magische Momente in Südfrankreich – Meer, Strand und die aufgehende Sonne

 

Liebst Du Sonnenauf- und -untergänge? Seitdem wir in Südfrankreich wohnen, fahren wir oft zum Meer/Strand, um  die fantastischen Farbspiele am Himmel zu bewundern. Früh morgens gegen 8:15h sind wir dann auch in Argèles-sur-mer zum Strand gebummelt. 

 

Nach einer kurzen Wartezeit stieg dann Frau Sonne langsam am rotleuchtenden Horizont empor. Zusammen mit dem wohlklingenden Meeresrauschen war dies ein magischer Augenblick, den wir jedes Mal sehr genossen haben, Südfrankreich pur !!

Le Site de Paulilles hat auch einen Zugang zum Meer
Foto: Le Site de Paulilles hat einen Strandzugang 
© N.R., Montpellier
Nach einer kurzen morgendlichen Arbeitseinheit, stand ein weiteres Highlight auf unserem Tagesplan:

Ein schöner Ausflug entlang der aufregenden Küstenlandschaft der Côte Vermeille. 

Gemäß meiner Nachbarin, handelt es sich hierbei um eine der schönsten Gegenden von Südfrankreich. 

Strand, Meer und einzigartige Natur bilden hier eine exzellente Symbiose. Sie hatte nicht zu viel versprochen.

Tolle Landschaft…

Es war wirklich so. Weitläufige steile Weinberge wechselten sich mit kunterbunten Ortschaften ab. 

Fast ununterbrochen bot sich dabei ein toller Ausblick auf das dunkelblaue, weite Meer und eine einzigartige farbintensive und faszinierende Natur. 

An jeder möglichen Haltebucht, entlang unseres kurvigen Weges, hatten wir das Gefühl, für einen Schnappschuss stoppen zu müssen. 

Diese herrliche Landschaft bot so unendlich viele wunderschöne Fotomotive, die wir auf keinen Fall verpassen wollten. 
 
 

Und dann die bunten Ortschaften

Erster Anlaufpunkt an der Côte Vermeille ist Collioure. 

Es ist ein altes Fischerdorf und hat bereits zahlreichen Künstlern zur Inspiration gedient. Bunte Häuser und ein tolles südliches Flair findet man hier. 

Von vielen Aussichtspunkten hat man einen fantastischen Blick auf den malerischen Hafen. Aber auch die weiteren Ortschaften wie zum Beispiel Banyuls-sur-mer und Port Vendres sind tolle Ortschaften und laden auf alle Fälle zum Entdecken ein. Die letzte Ortschaft auf französischer Seite ist Cerbère. Danach gelangt man schon zur spanischen Grenze.

Explosive Schönheit an der Côte Vermeille

 

Eine besondere Sehenswürdigkeit und einer unserer liebsten Anlaufpunkte ist « l’anse de Paulilles » 

Das ist ein weitläufiges landschaftlich schönes Gelände, auf dem sich eine ehemalige Anlage zur Dynamitherstellung befindet. Überall gibt es für Dich sehr interessante Schautafeln und Modelle. 

 

Anschaulich wird die lange Geschichte der Dynamitherstellung geschildert. 

Aber nicht nur das. Wenn Du dich für Schiffbau interessierst, ist das hier ebenfalls nach deinem Geschmack. Eine Werkstatt weiht Dich in die Geheimnisse der Produktion von Holzbooten/-schiffen ein. Wir waren davon angetan, weil hier wirklich viele interessante Exponate ausgestellt waren.

Nützliche Tipps für Camping 

 

Wenn Du zum Camping nach Südfrankreich kommen magst, bist Du hier richtig. Meer, Strand und eine schöne Umgebung zum Entdecken. Zudem findest Du hier eine Vielzahl an schönen Campingplätzen. 

 

Entweder Du suchst Du Dir Deine Unterkunft, so wie wir in Argèles-sur-Mer oder Du suchst in den weiteren Ortschaften wie zum Beispiel Collioure. Unser Campingplatz hieß übrigens « le Roussillonais » und hatte drei Sterne. 

Das ist ein gut gepflegter, angenehmer Campingplatz und wie gesagt, direkt am Strand gelegen. 

 

Die sanitären Anlagen waren sauber und Wifi vorhanden. Natürlich war das Angebot aufgrund der Jahreszeit begrenzter, als in der Hauptsaison. Dementsprechend können wir darüber nur begrenzt Auskünfte geben. 

 

Wir hoffen, Du konntest aus unserem Bericht ein paar nützliche Infos für Dich ziehen. Wenn Du Fragen hast, kontaktiere uns doch gerne.

Urlaub & Wandern in Südfrankreich – Cabrières (Hérault)

Noch etwas verschlafen, sind wir früh morgens in Montpellier losgefahren. Aber Morgenstund hat ja bekanntlich Gold im Mund, oder?! 😉 

Für eine interessante Wanderung, nehmen wir gerne auch etwas Fahrtweg in Kauf. 

In diesem Fall liegt das kleine Dörfchen Cabrières ca. 1 Stunde von Montpellier entfernt. 

Vielleicht kennst Du das sehenswerte Städtchen Clermont-Herault? Es liegt von dort nicht weit entfernt. 

 

Auf unserem Weg sind wir beispielsweise auch an der royalen Manufaktur von Villeneuvette vorbeigekommen. 

Ein Besuch dort ist übrigens sehr empfehlenswert!!! 

Tipp:Geparkt haben wir vor den großen Gebäuden der Cave Cooperative, innerhalb der schönen Ortschaft. 

Bei unserer Rückkehr war dort übrigens geöffnet und man konnte zu einer Degustation des guten Weines aus der Region verweilen. 

Im Innenraum ist auch unter anderem eine interessante Ausstellung an Bodenschätzen und der historischen Metallverarbeitung zu sehen.

Den Berg bezwingen…. 

Nun aber wieder zurück zum Start der Wanderung. 

Nach einer kurzen Besprechung gings dann los. Zuerst liefen wir noch ein Stück durch die kleine Ortschaft. 

Außerhalb des Ortes ging es dann über breite Feldwege und durch weite Weinberge weiter. 

 

Der erste Abschnitt war noch recht flach. Jedoch ging es dann nach einer kurzen Zeit immer steiler werdend, langsam den Berg (ca. 470m) hinauf. 

Das letzte Stück vor dem Gipfel war dann auch ziemlich steil. 

 

Es ist zwar keine besonders schwere Wanderung, allerdings solltest Du wandertechnisch schon ganz gut fit sein. 

 

 

Bei unserem Aufstieg konnten wir immer wieder die tolle Aussicht genießen. Es war sogar möglich, das herrliche Mittelmeer und die Pyrenäen am weiten Horizont zu sehen. Bei guter Sicht soll man sogar die Alpen sehen können. Leider war während unseres Aufstiegs der Himmel noch ziemlich grau und verhangen.

Tierische Begegnung auf dem Berg 

Als wir oben ankamen, haben wir nicht schlecht gestaunt, als wir auf eine wildlebende Herde von Bergziegen gestoßen sind. 

Zudem hatte man einen faszinierenden Ausblick auf die tolle bergige Umgebung. 

Allerdings waren wir dort natürlich dem kühlen, unangenehmen Wind ausgesetzt. So sind wir dann auch schnell wieder abgestiegen.

Wer ist hier der König ? 

Der Abstieg erfolgte auf einem steinigen, schmalen Pfad. 

Nach kurzer Zeit haben wir dann auch endlich die schon ersehnte Mittagspause gemacht. 

 

Es ist immer wieder erstaunlich, was unsere französischen Freunde so alles an Leckereienaus ihren prall gefüllten Rucksäcken „hervorzaubern“. 

 

Eine Tradition ist beispielsweise das beliebte „Galette des rois“. 

Eigentlich ist es für den Dreikönigstag am 6. Januar bestimmt. Du kannst es allerdings im ganzen Januar und sogar schon im Dezember in vielen Geschäften kaufen. 

 

 

Es gibt davon verschiedene Varianten. Unser Galette war beispielsweise wie ein softes Brioche mit Hagelzucker. Du solltest Dein Stück allerdings vorsichtig verzehren, da im Inneren der sogenannte „Feve“ versteckt ist (eine Bohne oder kleine Figur). 

Wenn Du diese findest, bist du für diesen Tag der König und bekommst eine Krone aufgesetzt.

 

 

Die Mitnahme des Galettes war eine übrigens eine schöne Idee von unserem Freund und besonders passend, für eine gemütliche, gesellige Wanderung. 

Südfrankreichs traumhafte Landschaft und Spaß mit Freunden haben die Wanderung jedenfalls unvergesslich gemacht.

Gegen Spätnachmittag, sind wir dann wieder an unserem Auto angekommen. 

Glücklich und etwas müde über diese schöne Wanderung, aber nicht müde genug, um dann doch noch mal zu einer kurzen Weindegustation in den cave cooperative zu gehen, sehr empfehlenswert!!

Rad aus- und einbauen zum Reifen flicken

Im Folgenden Beitrag beschreibe ich Dir genau, wie Du das Rad ausbaust und später wieder einbaust. Den Schritt wirst Du benötigen, wenn Du ein Rad ausbauen möchtest, um z.B. Deinen Fahrradreifen flicken zu können.

 

Du benötigst: 

· evtl. einen Schraubschlüssel (meistens Größe 15) falls das Rad eine Mutter und keine Nabe mit Schnellspannvorrichtung hat 

· evtl. Handschuhe (nicht zwingend) 

· evtl. Spanngurte (nicht zwingend) zur Befestigung des Fahrrads 

 

Vorgehensweise zum Rad Ausbauen 

Hinweis, falls Du eine Kettenschaltung hast: Zuerst auf das kleinste Zahnrad/ganz nach rechts schalten (siehe Foto 1) – dadurch lässt sich das Hinterrad leichter entnehmen/wieder einsetzen – dazu Schalthebel drücken, Hinterrad anheben und mit zwei Kurbelumdrehungen das Hinterrad antreiben und den Schaltvorgang einleiten.

Fahrrad Reparatur, Kette auf kleinstes Zahnrad (Pfeil) schalten

Foto 1,  Fahrrad Reparatur, Kette auf kleinstes Zahnrad (Pfeil) schalten

Quelle: Pexels – Markus Spiske –

Rad stabil abstellen bzw. anlehnen, evtl. mit Spanngurt an z.B. einen Haken an der Kellerdecke befestigen.

 

Bei Felgenbremsen, Kabel an der Bremse aushängen (siehe Pfeil Foto 2a Cantilever oder 2b V-Brake) – dadurch lässt sich das Rad leichter entnehmen oder später wieder einsetzen. 

Die Ärmchen von der Bremse dazu etwas zusammendrücken und das Kabel aus der Führung (hängt an einem Ärmchen) nehmen bzw. aushängen. 

 

Was sind-Brake Bremsen und was sind Cantilever Bremsen?

V-Brake Bremsen (Foto 2a) werden heutzutage verkauft. Die ältere Vorgängerversion ist die Cantilever Bremse.

Brake Bremse

Rad lösen:

o  Bei Radmuttern: mit Schraubschlüssel die Muttern (siehe Foto 3) auf beiden Seiten lösen (Drehrichtung links, gegen Uhrzeigersinn, wie wenn man einen Wasserhahn aufdreht)

o  Bei Schnellspanner: Hebel einfach herüberklappen (manchmal ist der Hebel mit „open/closed“ beschriftet – geöffnet, wenn „open“ von der Seite lesbar ist – siehe Foto 4)

Fahrrad Reparatur - Schnellspanner

– Beim Hinterrad leicht nach vorne herausschieben oder nach unten ziehen, 

– Beim Vorderrad mit geöffnetem Schnellspanner, Mutter des 

Schnellspanners auf gegenüberliegender Seite des Rads  (siehe Foto 5) um 2-3 Drehungen öffnen (nach links im Uhrzeigersinn etwas lösen, aber nicht abdrehen) und Rad nach unten herausziehen (Richtung hängt von der Konstruktion des jeweiligen Rahmens ab). Die Mutter des Schnellspanners wird nicht komplett abgeschraubt!

Fahrrad Reparatur - Schnellspanner

Vorgehensweise Rad einbauen

Das Rad wieder in den Rahmen einsetzen. Bei Schnellspannerverschluß soll der Hebel (siehe Foto 4) auf der linken Seite des Rades sein

 

o  Achtung, bei manchen Reifen ist eine Laufrichtung vorgegeben, die auch beachtet werden sollte (wenn das der Fall ist, ist die Richtung normalerweise mit einem Pfeil auf der Seitenwand des Reifens gekennzeichnet). 

 

o  Beim Hinterrad wird beim Einsetzen in den Rahmen im Falle einer Kettenschaltung die Kette auf das kleinste Zahnrad gelegt (siehe Foto 1) und in die Radaufnahmen am Rahmen gezogen.

 

o  Im Falle eines Schnellspanners (Foto 4): Den Hebel des Schnellspanners wieder umklappen, um das Rad festzuziehen. Beim Vorderrad wird vorher die Mutter (Foto 5) auf der anderen Seite des Rades um da. 2-3 Umdrehungen durch Rechtsdrehung angezogen (im Uhrzeigersinn, als wolle man einen Wasserhahn zudrehen).

 

o  Im Falle von Radmuttern (Foto 3): Alle beiden Radmuttern mit dem Schraubschlüssel wieder festziehen (im Uhrzeigersinn, als wolle man einen Wasserhahn zudrehen).

 

o  Das Bremskabel wird danach (falls erforderlich) wieder eingehängt. Ärmchen von der Bremse dazu etwas zusammendrücken und das Kabel in die Führung (hängt an einem Ärmchen) einhängen.

 

Abschließend wird noch einmal der Reifen noch gut aufgepumpt (minimalen Luftdruck nicht unterschreiten, sonst riskiert man die nächste Reifenpanne)

 

Fahrrad-Reparatur – Mögliche Ursachen platter Reifen

Du benötigst Hilfe bei einer Fahrrad-Reparatur? Ich verbringe viel Zeit beim Basteln und mit meinen Fahrrädern. 

Mir macht es Spaß, Dir wertvolle Tipps zu geben und Dich mit meinen Erfahrungen zu unterstützen. 

 

Ursachen platter Reifen: 

Worauf muss ich achten, damit sich Reifenpanne nicht gleich nach Fahrrad-Reparatur wiederholt? 

 

Die folgende Dinge können eine Reifenpanne verursachen: Glassplitter, Dornen von Pflanzen, Holzsplitter, Metallspäne, Schrauben/Nägel, Draht Dementsprechend sollte man den defekten Reifen danach gezielt untersuchen. 

 

Eine Reifenpanne kann aber auch noch die weiteren nachfolgenden Gründe haben. 

1. Zu geringer Luftdruck im Reifen (minimalen Luftdruck unterschritten)

1a. Felge schlägt auf einem Steindurch und erzeugt (normalerweise) zwei Löcher im Schlauch

1b. Mantel reibt bei zu geringem Luftdruck den Schlauch kaputt

2. Ventil ist am Ventilsitz (Übergang in den Schlauch) angerissen oder abgerissen (wenn das Ventil zu schräg sitzt)

3. Mechanik im Ventil verschmutzt/defekt und schließt nicht mehr

4. Schlauch (Gummi) ist zu alt und wird rissig

5. Mantel ist zu alt, Fäden des Kordmaterials schneiden sich in den Schlauch

6. Drahtring des Reifens defekt, ein einzelner Draht zersticht den Schlauch 

7. Speiche defekt und durchsticht Schlauch

8. Felgenband auf Innenseite des Schlauches defekt oder weggeklappt, Speichenlöcher liegen frei und beschädigen den Schlauch