Französische Nachspeisen, Süßigkeiten und viele weitere Leckereien aus der Grande Nation

Französische Süßigkeiten und Nachspeisen - purer Genuss

Französische Süßigkeiten & Nachspeisen

Unwiderstehliche Süßigkeiten aus Frankreich versüßen Dir Deinen Tag

Franzosen knabbern gerne und viel. Zu vielen verschiedenen Anlässen stehen verschiedene französische Süßigkeiten und Knabbereien auf dem Tisch. Aber auch französische Nachspeisen sind traumhaft lecker und haben nicht unbegründet ihren ausgezeichneten Ruf.

Wir öffnen auf dieser Seite gerne unsere gewaltige Schatztruhe für Dich und präsentieren Dir im ersten Abschnitt die besten französischen Süßigkeiten. Und im zweiten Abschnitt geben wir Dir Infos über superleckere französische Nachspeisen und Rezepte für deren Zubereitung.

Nic und Mika Muster Vichy

„Wir wohnen schon seit einigen Jahren in Frankreich. Genauer gesagt in Montpellier im entspannten Süden. Daher kennen wir uns auch mittlerweile ganz gut aus und geben Dir gerne Tipps, für die allerbesten und allerleckersten französischen Süßigkeiten und Nachspeisen (natürlich alles ganz subjektiv ;))) 

Du solltest Dich auf alle Fälle mal „durchprobieren“. Wenn Du nicht weißt, woher Du die einzelnen Leckereien beziehen kannst, liefern wir Dir ebenso einen passenden Link hierzu. 

 

Wenn Du noch mehr über uns erfahren willst, dann klicke HIER….“

 

Wir wünschen Dir eine schöne, süße Zeit 😉

Nic & Mika 

Französische Süßigkeiten - Nicht nur EINE Sünde wert

Bekannte, populäre französische Süßigkeiten

Welche bekannten, populären französischen Süßigkeiten gibt es?

Gleich vorneweg eine (erstaunliche) Feststellung. Franzosen lieben Haribo. Ja, du hast genau richtig gelesen 😉  HARIBO….. Und zwar erfreuen sich besonders die Tagada fraises – das sind die sweety Erdbeeren aus Schaumgummi, die blauen Kameraden von den Schlümpfen (Schtroumpfs),  die kunterbunten Dragibus und Krokodile (Crocos) großer Beliebtheit.

Weitere beliebte sehr populäre französische Klassiker sind zudem das Hollywood-Kaugummi, Malabar  Malabar (ebenfalls Kaugummi) und Cachou Lajaunie. Das sind natürlich nur einige und du kannst Dir sicherlich vorstellen, dass es noch eine Vielzahl von weiteren beliebten  „französischen“ Süßigkeiten gibt. Wir lieben beispielsweise Kekse wie spéculoos (Spekulatius), Financiers, Madeleines und Tartelettes von  Bonne maman. Die gibt es übrigens in allen möglichen Geschmackssorten wie Zitrone, Pfirsich, Aprikose, Schokolade etc.. Da fällt die Auswahl im Geschäft zumeist sehr schwer. 😉

Sehr lecker sind auch die Petits cookies aux pépites de chocolat (kleine Kekse mit Schokoladenstückchen).

Aus unserer Erfahrung lieben Franzosen Kartoffelchips in verschiedensten Geschmackssorten. Zu allen möglichen Anlässen werden die knusprigen Kartoffelscheiben geknabbert. Zum Beispiel auch beim Grillen, Wandern u.ä.. Aber auch Cacahuètes (Erdnüsse), Mandeln und Oliven erfreuen sich großer Beliebtheit bei Apéro & Co. (Übrigens: Ein Apèro ist zumeist ein ungezwungenes Beisammensein mit Freunden, Familie oder Kollegen.) 

In den sogenannten Luna Parks (Rummelplätzen)  und auf den Weihnachtsmärkten (marché de Noël bzw. hivernales) kannst Du überall die beliebte Barbe à papa  (Zuckerwatte)  oder einen pomme d’amour (Liebesapfel) kaufen. Und am Beach verkauft der nette Strandverkäufer seine Chouchous.

Was sind Chouchous?

Vielleicht kennst Du Chouchous aus deinem letzten Südfrankreich-Urlaub? Denn hierbei handelt es sich um gegrillte bzw. karamellisierte Erdnüsse, die oft auf Jahrmärkten (fêtes foraines) und am Strand verkauft werden. 

Französische Süßigkeiten - Unsere Top 10

Platz 10. 

Financiers

Was sind Financiers und aus welcher Region von Frankreich stammen sie?

Financiers kommen aus der Region Paris und sind ein länglich-ovales französisches Gebäck. Sie werden bereits seit 1890 auf Basis von Mandelmehl, Butter und Eiweiß hergestellt. Wie bei den meisten Süßigkeiten gibt es auch bei den Financiers verschiedene Geschmackssorten, z.B. mit Schokolade oder Erdbeere oder Himbeere. Sooo lecker!!! 😉

Platz 9. 

Crêpes Dentelle

Was ist der Unterschied zwischen Crêpes Dentelle und "normalen" Crêpes?

Crêpes Dentelle (auch als Gavotte bezeichnet) ist ein hauchdünner, gerollter und knuspriger Crêpes, der ursprünglich aus der Bretagne stammt.  Er ist im Gegensatz zu dem gewohnten Crèpes sehr klein und ein Gebäck.

Platz 8.

Calissons aus der Provence

Was sind Calissons?

Calissons sind ein rautenörmiges Konfekt aus wohlschmeckenden Mandeln, kandierten Melonen und Oran Der Geschmack der Provence in einem einzigartig leckeren Konfekt. Schließe die Augen beim Genuß & erinnere Dich zurück an Deinen letzten schönen Südfrankreich-Urlaub. Calissons sind eine der bekannten südfranzösischen Spezialitäten und kommen ursprünglich aus Aix-en-Provence. Sie haben bereits eine lange Geschichte und vielleicht wirst Du erstaunt sein, dass sie schon seit dem 15. Jahrhundert bekannt sind.

Platz 7.

Macarons - Französische Doppelkekse zum Genießen

Was sind Macarons und warum sind sie so beliebt?

Hierbei handelt es sich um eine der bekanntesten französischen Nachspeisen. Du kannst sie selbst herstellen oder kaufen. Macarons sind farbenfreudig und sind superlecker. Es gibt sie in vielen verschiedenen Geschmackssorten. 

Wir lieben es, unsere Freunde mit leckeren Macarons zu überraschen und verschenken diese, schön in glänzender Folie eingepackt, gerne als Geschenk zu allen möglichen Anlässen.

Welche Zutaten verwendet man für Macarons?

Macarons sind leckere Doppelkekse. Die beiden Böden werden aus Eiweiß, Puderzucker und fein gemahlenen Mandeln zubereitet. Die Füllung besteht aus Buttercreme, Ganache oder Konfitüre, je nach Geschmackssorte.

Meine bretonische Nachbarin hat mir noch zwei prima Tipps zur Lagerung von Macarons gegeben, die ich gerne an Dich weitergeben will: Macarons unbedingt in einer luftdichten Box im Kühlschrank aufbewahren. Nimm die Macarons ca. 1 Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank, um sie aufwärmen zu lassen.

Platz 6. 

Zézette de Séte

Was sind die Zèzettes de Sète?

Sète ist eine kleine Hafenstadt im Département Herault in Südfrankreich und besitzt einen der größten Mittelmeerhäfen Frankreichs.  Aus Séte kommen einige frankreichweit bekannte Spezialitäten. Die Zézettes de Séte sind ein leckeres Sandgebäck mit Vanillegeschmack. Der länglich geformte Keks wird hergestellt aus Weizenmehl, Olivenöl und Muscat aus Frontignan (Herault, Südfrankreich)  

Platz 5.

Galette des rois

Zu welchen Anlässen wird das sogenannte Galette des rois gegessen?

Hierbei handelt es sich um den sogenannten Dreikönigskuchen, den Du in vielen Bäckereien und Supermärkten um den 06.Januar herum kaufen kannst. Normalerweise wird dieser gemütlich im Familien-/Freundeskreis gegessen. In ihm ist eine kleine Figur versteckt. Der glückliche Finder bekommt eine Pappkrone aufgesetzt und ist König bzw. Königin des Tages. 

Platz 4. 

Berlingots

Was sind Berlingots und welche Orte in Frankreich sind bekannt für ihre Herstellung?

Berlingots sind eine französische Bonbonspezialität. Es handelt sich hierbei um kleine, bunte Bonbons in Pyramidenform, in verschiedenen Farben und Geschmackssorten. Bekannt sind vor allen Berlingots de Carpentras und Berlingots nantais. Aber auch im südfranzösischen Pézenas werden diese kleinen Leckereien hergestellt.

Platz 3.

Nougat aus Montelimar

Da Nougat in Frankreich äußerst beliebt ist, findet man oft auf Weihnachtsmärkten Stände mit großen Blöcken verschiedenster Nougatsorten.Nougat ist auch ein Bestandteil der „treize desserts“ (Dreizehn Desserts (Calenos) der provenzalischen Weihnacht – Somit gehört es zu den traditionellen französischen Nachspeisen.

Aus welchen Zutaten wird Nougat hergestellt?

Leckeres Nougat wird aus Wasser, Lavendelhonig, Eisschnee, gerösteten Mandeln, Pistazien, Zucker, Glukosesirup und Vanille hergestellt

Verschiedene, tolle Varianten, hart oder weich, weiß oder farbig. Nougat gibt es auch mit verschiedenen Aromen wie zum Beispiel mit getrockneten Früchten, mit Pflanzenextrakten wie z.B. Lavendel, mit Schokolade.

Welche Region in Frankreich ist bekannt für ihr Nougat?

In Frankreich ist die Region Montelimar im Departement Drôme bekannt für ihr exzellentes Nougat. An jeder Ecke in der Stadt findet man größere und kleinere Produktionsstätten für die feine süße Spezialität. Viele hiervon kannst Du auch besichtigen.

Französischer Nougat kommt oft aus Montelimar

Platz 2.

Canelés aus Bordeaux

Platz 1. 

Carambar

Was ist Carambar und wann wurde es zum ersten Mal hergestellt?

Unsere liebste französische Süßigkeit kennst Du vielleicht auch? Es handelt sich hierbei um das  Karamell-Kaubonbon Carambar. Zumeist gibt es diese Leckerei in einer quietschig-bunten Verpackung in den französischen Supermarktregalen zu finden.

Und das schon seit vielen Jahren. Denn die Marke blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits 1954 wurde sie erstmals produziert. Mittlerweile wurden weitere verschiedene Sorten entwickelt. So gibt es das ganze beispielsweise mit fruchtigen Geschmackssorten wie Erdbeere, Himbeere und Apfel. Aber auch mit Cola und Schokoladen-/Nussgeschmack. Kultstatus in Frankreich haben auch die sogenannten „Blagues carambar“ (Carambar Witze).

Regionale französische Süßigkeiten

Welche regionalen französischen Süßigkeiten gibt es?

In französischen Supermarktregalen findest Du auch viele regionale Spezialitäten und Confiserie-Artikel. Wie wäre es z.B. mit Nonnettes de Dijon, Grisettes de Montpellier, Marseillotes aus Marseille, Ballotins de Palets d’Or, Bêtises de Cambrai (Bonbons), Rousquilles fondantes du Roussillon oder auch Pastilles du Bassin de Vichy?

Eine ganz besondere regionale französische Süßigkeit sind auch die Violettes de Toulouse oder auch die Bonbons des Vosges (aus den Vogesen). Oder probiere doch mal die 
Cailloux du Gave, Flocons des Pyrenées oder Malespines.   Zumeist sind diese Produkte etwas hochpreisiger. Es lohnt sich allerdings wirklich, diese einfach mal auszutesten.

Es gibt beispielsweise die Marke „Reflets de France“, die viele verschiedene regionale Artikel in ihrem Sortiment hat. Zusätzlich solltest Du Dich auch unbedingt auf den regionalen Märkten umschauen. Du wirst erstaunt sein, was Du da für tolle (süße und herzhafte) regionale Spezialitäten noch findest. Nachfolgend stellen wir dir ein paar ausgewählte süße französische Leckereien näher vor.

Was sind die Nonnettes de Dijon?

Nonnettes sind eine Spezialität aus Dijon und aus der Bourgogne. Sie sind sehr leckeres französisches Gebäck aus Lebkuchen. Zusätzlich erhalten sie Orangenmarmelade und werden mit etwas Honig hergestellt. 

Für welche regionale französische Süßigkeit ist Montpellier bekannt?

Montpellier ist eine lebendige junge Universitätsstadt ganz im Süden von Frankreich, nicht weit von der Mittelmeerküste entfernt. Eine bekannte südfranzösische Süßigkeit sind die Grisettes de Montpellier. Hierbei handelt es sich um kleine Lakritzkugeln, die mit weißem Zucker bestäubt sind. Traditionell werden sie mit Honig aus Narbonne und Lakritz aus Montpellier hergestellt. 

Was sind die Bêtises de Cambrai?

Die Gemeinde Cambrai in der nordfranzösischen Règion Hauts-de-France ist Herstellungsort der bekannten französischen Süßigkeit Bêetise de Cambrai.  Die rechteckigen Leckereien gehören übrigens zu den ältesten Bonbons in Frankreich. Sie sind mit Minze und Karamel aromatisiert. Die Ursprungsvariante ist mit Minze, allerdings gibt es mittlerweile noch weitere Geschmackssorten wie Himbeere (Framboise), Pralinè (Praline) und Apfel (Pomme).

Wobei handelt es sich bei den Anis de Flavigny?

Die Anis de Flavigny sind eine Bonbonspezialität aus Flavigny-sur-Ozerain in der Bourgogne. Jedes Bonbons wird aus Anis hergestellt, der mit einem aromatisierten Zuckersirup verfeinert wird.

Woher haben Marseillotes ihren Namen?

Wie der Name schon etwas verrät, stammen Marseillottes aus der südfranzösischen Stadt Marseille. Sie bestehen aus aromatisierten Nougat, das mit Anis, Mandeln, Orangen und Honig verfeinert wird.

Genieße die besten typisch französischen Nachspeisen

Essen hat in Frankreich einen sehr hohen Stellenwert (vgl. hierzu französisches Essen, französische Esskultur) Für viele Franzosen fängt der Tag süß an.

Auf dem Frühstückstisch stehen dann beispielsweise pain au chocolat (oder auch chocolatine genannt =  Schokoladenbrötchen) oder ein „panier“ (Korb) mit Brioche, Croissants oder Baguette. Als Aufstrich gibt es Konfitüre oder Honig und Butter. Aber auch im weiteren Tagesablauf geht es lecker und süß zu.

In dieser Rubrik stellen wir Dir die besten typisch französischen Süßigkeiten und Nachspeisen vor. Egal ob es dabei um einen soften Kuchen, wohlschmeckendes Gebäck oder eine fluffige Creme handelt, hier findest Du die wichtigsten. Einige wirst Du wohl schon kennen, aber vielleicht ist die eine oder andere Dir noch unbekannte Leckerei dabei.
  • Baba au rhum – Eine besondere Gaumenfreude ist dieses Gebäck (eine Art Briocheteig) in Rum (oder alkoholfrei z.B. mit Passionsfrucht/Zitrusfrüchte-Sirup) getränkt und oft mit Sahne garniert.
  • Ile flottante -Luftige „Nockerl“ aus Eischnee mit einer englischen Creme (flüssige Creme aus Eigelb, Zucker und Milch) 
  • Crêpes (Suzette) Ein süßer Traum für alle Frankreich-Fans. Wer kennt sie nicht, die feinen, leckeren, dünnen Pfannkuchen, die Du süß und herzhaft belegen kannst. Ein echter Klassiker sind Crêpes Suzette. Sie werden mit Orangenscheiben belegt und mit einer Orangenlikör-Orangensaft-Sauce flambiert. In Frankreich gibt es viele sogenannte Crêperien, in denen Du hauptsächlich Crêpes oder auch Galettes (bretonische Pfannkuchen aus Buchweizenmehl) bestellen kannst.
  • Fromage blanc mit Honig (frz. miel) Quarkähnlicher Frischkäse in exzellenter Kombination mit köstlichem Honig  
  • Fondant au chocolat oder auch Moelleux au chocolat – Himmlisch-fluffiges Dessert und ein Volltreffer für alle Schokoliebhaber: Der luftige Schokoladenkuchen mit flüssigem Schokokern (oder wie der Franzose sagen würde mit einem coeur fondant = „schmelzendem Herz“) wird oft laufwarm mit einer Sahnehaube und einer Himbeersauce (coulis de framboises – eine Art Püreesauce) serviert. 
  • Kougelhopf (deutsch Gugelhupf) – ist besonders im Elsass populär. Hierbei handelt es sich um einen Napfkuchen, der aus einem Rührteig, Biskuit- oder Hefeteig hergestellt ist. Den Kuchen gibt es als süße Variante, z.B. marmoriert oder mit Rosinen verfeinert und als herzhafte Variante, z.B. mit Speck und Nüssen.
  • Baiser/Meringue – Feines Schaumgebäck aus geschlagenem Eiweiß (Eischnee) und Zucker
Macarons sind eine leckere französische Süßigkeit
    • Macarons Einer der französischen Klassiker schlechthin – feines  Mandelbaisergebäck in verschiedenes Farben und Geschmackssorten. Meistens sind Macarons mit einer leckeren Füllung aus Buttercreme, Ganache oder Konfitüre gefüllt. Wenn noch nicht geschehen, musst Du die unbedingt mal probieren! Wir verschenken auch gerne mal Macarons, weil sie nicht nur superlecker, sondern auch sehr dekorativ sind.

Wenn Du noch mehr Infos über Macarons haben möchtest, dann springe doch gleich mal zu den französischen Süßigkeiten. Dort bekommst Du wertvolle Tipps zur Herstellung und Lagerung von Macarons.

  • Mille-feuille (deutsch= tausend Blatt) ist ein französischer Kuchen, der aus vielen Blätterteigschichten besteht. Er ist gefüllt mit Marmelade oder Schlagsahne (crême chantilly)
  • Cannelés bordelais sind kleine süße Kuchen, die ursprünglich aus Bordeaux stammen. Sie haben die Form eines Mini-Gugelhupfes und werden mit Rum und Vanille verfeinert. Während das Äußere eine karamellisierte Kruste bietet, ist das Innere weich und eher klebrig.
  • Tarte au citron (meringuée) – Traumhaft softer Kuchen mit einer süßen Zitronencreme, der oft mit einer Baiserhaube gekrönt wird
  • Tarte tatin ist eine traditionelle französische Apfeltarte. Es gibt aber auch andere Varianten mit z.B. Quitten oder Aprkosen. Besonders ist an ihr die überaus leckere Karamellschicht.
  • Opéra  oder auch gâteau opéra (dt.=Opern-Torte) Ein Kuchen, der seinen Namen von der Pariser Oper hat. Hierbei handelt es sich um einen Bisquitteig, der in Grand Marnier getaucht ist und zudem noch mit Buttercreme und Ganache garniert wird. Zusätzlich ist er noch mit feiner Schokolade überzogen. 
  • Pain perdu – in Deutschland auch als Arme Ritter bezeichnet
  • Madeleines hast Du bestimmt schon mal im Supermarkt im Regal gesehen oder? Sie haben eine typische Muschelform und werden aus einem Sandteig hergestellt – Der Teig besteht hierbei aus Mehl, Ei, Puderzucker, Butter, Zitronenschale und Rum.
  • Paris-Brest ist ein Teigring aus Brandteig, der mit einer superleckeren Buttercreme mit Haselnusskrokant gefüllt und mit Mandelblättchen sowie Puderzucker bestreut wird.
  • Flan ist eine gestockte Eimasse, die es in einer süßen und einer herzhaften Variante gibt. In Frankreich gibt es das ganze als Kuchen mit einem Mürbeteigboden, den sogenannten Flan patissier.
  • Fougasse ist eigentlich eine Brotsorte mit weicher Kruste (ähnlich wie Focaccia). Es gibt sie allerdings auch in einigen Regionen als süße Variante, z.B. in Aigues Mortes (Gard, Südfrankreich) mit Zucker bestreut, sehr sehr lecker!!
  • Maronencreme (Crème de marrons) besteht hauptsächlich aus Esskastanien und Zucker – Superlecker zum Beispiel auf Crêpes oder auf dem Frühstücksbrötchen/Croissant.

Jedes Jahr gehen wir in den Cevennen Maronen sammeln. Besonders Mika ist motiviert und sammelt fleißig ein. Mit diesen gibt es dann z. B. hausgemachte Maronencreme. Auf dem Foto siehst Du eine Eigenkreation mit Schlagsahne und Maronencreme, nicht perfekt, aber superlecker ;)))

eigenkreation Creme Chantilly mit Maronencreme - französische Nachspeisen
  • Pflaumen mit Tee ( Pruneaux au thé) – Eingelegte Pflaumen in Tee – ein leichtes, leckeres Dessert ohne großen Aufwand – ein ganz besonderes Geschmackserlebnis, das Du unbedingt mal austesten solltest.
  • Profiterolles – Mit einer Kugel Vanilleeis gefüllte, kleine Windbeutel.
  • Saint Honoré Eine Torte mit einem Mürbeteigboden, die mit Profiteroles umrahmt ist. In der Mitte hat sie eine Vanillecreme-Füllung.
  • Kouign-mann  Zugegebenermaßen ein etwas abenteuerlicher Name für ein Dessert, aber absolut lecker. Hierbei handelt es sich um einen fladenartigen Kuchen aus der Bretagne, der aus Blätter- und Brotteig sowie Zucker und Butter hergestellt wird. Der Boden besteht aus einer knusprigen Kruste. Den Kuchen gibt es übrigens auch mit Äpfeln oder Schokolade.
  • Petits Fours – Kunterbunte, manchmal aufwendig verzierte, kleine Küchlein. Sie sind ideal für einen gemütlichen Kaffeeklatsch mit Freunden.
  • Tarte tropézienne Stammt aus Saint Tropez (Südfrankreich) und ist ein Kuchen aus einem Briocheteig, gefüllt mit einer Crème pâtissière (Vanillecreme) und Buttercreme.
  • Nougat – In Frankreich ist die Gegend um Montelimar hauptsächlich bekannt für ihr softiges, leckeres Nougat.
  • Crème catalane Kommt wie der Name schon sagt, ursprünglich aus Katalonien, ist aber auch in Frankreich sehr beliebt. Sie ähnelt der Crème brulée und wird mit heißer Milch, Eigelb, Speisestärke, Zimt und Zitronen-/Orangenschale zubereitet. Das I-Tüpfelchen ist ihre feste Karamalllschicht, mit der sie überzogen ist.
  • Eclairs werden im deutschen Sprachraum auch als Liebesknochen bezeichnet. Es handelt sich um ein mit Crême gefülltes Gebäck aus Brandteig. Eclairs gibt es häufig in den Geschmackssorten Kaffee, Vanille, Schokolade oder in diversen Variationen.
Französische Nachspeisenn - Café Gourmand

Was ist ein Café gourmand?

Eine Tasse Kaffee mit einer erlesenen Auswahl von kleinen verschiedenen Leckereien (Kekse, Küchlein, Cremes…) Weitere Varianten gibt es auch mit Tee (thé gourmand) oder auch einer heißen Schokolade (chocolat chaud gourmand).

Dieses Dessert wird Dir in vielen französischen Restaurants angeboten. Besonders geeignet ist es für alle, die gerne verschiedene Dinge probieren möchten und nicht nur ein einziges (größeres) Dessert.

Welches Dessert gibt es traditionell an Weihnachten in Frankreich?

Zu Weihnachten wird in Frankreich wie in vielen anderen Ländern festlich gegessen. Das Weihnachtsessen ist reichlich und wird gekrönt durch ein ganz besonderes Dessert. Der Bûche de Noël (Weihnachts-Holzscheit) ist ein mit Schokoladen-Buttercreme gefüllter Biskuitteig. Der gerollte Kuchen erinnert an die Form eines Baumstammes mit Ästen, verziert oftmals auch mit Blättern und weiteren Details (z.B. aus Marzipan bestehend). Der Bûche hat den Hintergrund, dass früher zu Weihnachten traditionell ein großer Holzscheit im Ofen verbrannt wurde. 

Was ist ein Clafoutis?

Ein Clafoutis ist eine Mischung aus Auflauf und Kuchen und kommt aus der Mitte Frankreichs (der ehemaligen Region Limousin). Es ist eine Art Pfannkuchenteig mit Obst belegt. Die klassische Variante ist mit Kirschen belegt. Lecker ist aber auch die Variation mit saftigen Äpfeln und Spekulatius (frz. spéculoos) oder Aprikose.

Was ist Karamellcreme mit gesalzener Butter?

Karamellcreme mit gesalzener Butter (caramel au beurre salé) ist eine gelungene Kombination aus süß und einer leichten salzigen Note. Das gibt es zum Beispiel aus Brotaufstrich oder als Bonbons

Was ist Crème brulée?

Crème brulée (dt. gebrannte Creme) ist eine französische Nachspeise aus Sahne, Zucker und Eigelb. Für ihren einzigartigen Geschmack wird sie mit Orangen- oder Zitronenschale, Vanille oder Zimt aromatisiert. Das Besondere an dieser Crème ist ihre knusprige, hauchzarte Karamellkruste.

Diese französische Nachspeise ist schon etwas sehr besonderes und gehört mit Sicherheit zu den großen Klassikern der französischen Küche. Aus diesem Grund findest Du Crème brulée auch oft auf den Speisekarten in vielen Restaurants in Frankreich.

Ein echt süßer Genuß für alle Leckermäulchen und Naschkatzen!

Creme brulée ist eine französische nachspeise vom Feinsten

Hauchzarte Crêpes - Superlecker & vielfältig kombinierbar

Tipp: Veranstalte doch mal einen gemütlichen Crêpes-Abend mit Familie und Freunden: 

Wir haben schon einige solcher schönen Crêpes-Abende veranstaltet und jedes mal war es ein schöner Erfolg!

Denn…

  • Crêpes sind eine der bekannten französischen Nachspeisen und superlecker
  • Es ist keine lange Vorbereitungszeit in der Küche notwendig
  • Du kannst ohne großen Aufwand auf die unterschiedlichen Geschmäcker (in Deiner Familie) eingehen

Für Deinen Sohn gibt es zum Beispiel einen Crêpe mit Maronencreme. Deine Tochter mag lieber Nutella und Dein Liebster wünscht sich eine herzhafte Variante mit Pute, Champignons und Bechamelsauce. Alles kein Problem für Dich.

 

Nachfolgend findest Du das entsprechende Rezept für leckere Crêpes:

Rezept für leckere Crêpes

Zutaten

2 EL Zucker, 4 Eier, 250g Mehl, 0,5l Milch, 1 Msp. Salz, 50g geschmolzene Butter

Zubereitung

Das Mehl in einer Schüssel mit dem Salz und dem Zucker vermischen und die Mitte eine Mulde drücken. Die Eier dort hineingeben und langsam umrühren. Sobald der Teig dickflüssig ist, die Milch langsam hinzufügen.

Wenn die gesamte Milch bereits hinzugefügt und der Teig immer noch sehr dickflüssig ist, kannst Du noch etwas zusätzlich hinzugeben. Anschließend die abgekühlte Butter hinzufügen und umrühren. Der Teig ist nun fertig und kann in einer Pfanne oder in einem Crêpes-Eisen gebacken werden.

Unsere Empfehlung:

Wir haben unsere Crêpes immer mit einer Pfanne zubereitet. Allerdings ist ein guter Crêpes Maker gar nicht so teuer und man kann damit tolle dünne Crêpes herstellen.

Neben dem Crêpes-Eisen ist auch ein Teigverteiler, ein sehr nützliches Werkzeug. Ebenso wichtig ist ein großer, flacher Wendespatel bzw. Wender, mit dem das Wenden der Crêpes einfacher ist, als mit dem normalen Pfannenwender.

Was ist ein guter Belag für Crêpes?

Du kannst natürlich Deine Crêpes zum Beispiel mit Schokoladensauce, Eiscreme, Nutella, Bananen und ähnlichen bestreichen bzw. belegen. Oder möchtest Du gerne eine typische französische Garnitur?

Dann probiere doch mal süße Maronencreme oder Karamell mit gesalzener Butter aus. 

 

Nachfolgend stellen wir Dir die leckeren typisch französischen Crèmes vor und zeigen Dir, was Du noch alles damit kombinieren kannst.

Eine tolle französische Nachspeise sind Crêpes

Maronencreme - Süß & lecker - ideal für dein Frühstücksbrötchen

Was ist Maronencreme?

Eine tolle (typische) und süße französische Spezialität ist auch die Maronencreme (frz. Crème de Marron) Sie hat einen süßen, feinen Geschmack, der oftmals noch von einer leichten Vanillenote unterstrichen wird.

Aus welcher französischen Region kommt Maronencreme?

Sie kommt aus dem Département Ardèche in der Region Auvergne-Rhône-Alpes und wurde bereits im Jahr 1885 vom Industriellen Clément Faugier erfunden.

Wie kann ich Maronencreme verwenden?

Sie hat einen tollen süßen Geschmack und passt auch sehr gut zu (griechischem) Joghurt und Fromage blanc. Du kannst Sie auch als leckeren Aufstrich für Brot, Brötchen oder Croissant nutzen.

Karamelcreme mit gesalzener Butter - das I-Tüpfelchen für viele französischen Nachspeisen

Karamelcreme mit gesalzener Butter ist eine der beliebtesten französischen Süßigkeiten und kommt aus der Bretagne. Wenn Du diese (frz. Caramel au beurre salé) noch nicht kennst, dann musst Du das schnellstens nachholen. 

Karamelcreme mit Salz – Süß und salzig. Passt das denn zusammen?

Und ob, bei dieser Creme handelt es sich um ein weiches Karamel, das mit gesalzener Butter hergestellt wird. Es ist ausgezeichnet, denn die salzige Note unterstreicht den Geschmack des Karamels. Du wirst begeistert sein.

Kann ich die Karamelcreme auch selbst herstellen?

Natürlich, ich werde Dir demnächst mal ein schönes Karamel-Rezept hier posten. In der Zwischenzeit, bis ich das Rezept von meiner bretonischen Nachbarin bekommen habe, gibt es noch die leckeren gekaufte Variante.

Aus welcher französischen Region stammt Karamelcreme mit gesalzener Butter?

Es ist seit ca. 1946 bekannt und wurde damals in einigen Konfiserien in der Bretagne und in Morbihan verkauft. 1977 hat dann Henri Le Roux aus dem Karamel ein Bonbon entwickelt und damit einen großen Erfolg erzielt.

Süße Petits Fours​ verzaubern jedes Kaffeekränzchen

Was versteht man unter Petits Fours?

Petits Fours sind kleine, leckere Küchlein und gehören zu den bekanntesten, französischen Spezialitäten. Du kannst sie in süß und salzig genießen.

Die kleinen, glasierten, bunten und fein dekorierten Küchlein locken jede Naschkatze und sind hübsch anzuschauen. 

Es gibt aber auch die salzige Variante von Petits Fours (z.B. kleine Pizzen oder Quiche), die oft auf Buffets oder Empfängen gereicht werden.

Kleine Plätzchen, Baiser-, Macarons- und Blätterteiggebäck werden als trockene Petits Fours bezeichnet. Diese enthalten oft eine leckere, süße Creme und sind nicht-glasiert.

Pflaumen mit Tee - Eine lecker-leichte französische Nachspeise!

 In Frankreich gibt es eine Region, die besonders bekannt ist für ihre leckeren Pflaumen.

Welche Region in Frankreich ist für Pflaumen bekannt?

Die Stadt Agen in der französischen Region Nouvelle Aquitaine ist frankreichweit für ihre tollen Trockenpflaumen bekannt. In der Umgebung findest Du große Pflaumenplantagen. 

 

Pflaumen mit Tee sind eine tolle französische Nachspeise. Das ganze hört sich vielleicht auf Anhieb nicht so spektakulär an, ist aber superlecker und die Zubereitung ist so einfach. Ich habe das Rezept von dem Koch in meinem Lieblingsrestaurant und gebe es Dir gerne weiter. Für unser Dessert können wir natürlich die Pflaumen aus Agen verwenden, aber natürlich gehen auch alle anderen Pflaumen. 

 

Nachfolgend findest Du das sehr leckere Rezept.  Wie Du siehst, lässt sich das ganze einfach und schnell zubereiten

Rezept

Zubereitungszeit:
15-20 Minuten,

Sehr einfach in der Zubereitung

Zutaten
15 Bio-Pflaumen, 1 Tee im Beutel (Ceylan oder eine Mischung aus schwarzen Teesorten), Wasser, 1 EL Zucker

Zubereitung

  • Zuerst bereitest Du einen schönen heißen Tee in einer Kasserolle zu und fügst zugleich den Zucker hinzu
  • Als nächstes gibst Du die Pflaumen hinein
  • Das ganze erwärmen (nicht kochen) und dann den Herd abstellen
  • Zugedeckt abkühlen lassen, die Pflaumen quellen dabei etwas auf
  • Dann kalt genießen!
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